Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
17:38
22.10.2017

Nach Berichten und Untersuchungen bestimmter serbischer Medien bezahlte der serbische Staat pro Tag, 400.000 € für seine illegalen Strukturen in Kosova. Diese Gelder werden nicht exakt ausgewiesen, die Verwendung der Gelder bleibt im Dunkeln. Wer die Lebensbedingungen der einfachen Serben und Serben in Kosova kennt, kann davon ausgehen, dass diese Gelder der serbischen Mafia und den

parallelen serbischen Strukturen in Kosova zugutekommen sind. Über die Verwendung der Gelder hat weder das serbische Parlament umfassende Informationen und schon gar nicht der kosovarische Staat. Ein Untersuchungsausschuss im serbischen Parlament, befasst sich gegenwärtig mit dem Missbrauch aus Mitteln des serbischen Haushaltes in der Zeit von 2000-2012 -bezüglich der Finanzierung serbischer Mafioso- sowie der serbisch illegalen parallel staatlichen Strukturen in Kosova. Allerdings sind nur wenige Abgeordnete im serbischen Parlament an der Aufklärung darüber, was mit diesen Geldern geschah und geschieht, interessiert. Der serbische Sender B92 berichtete, dass nur acht Abgeordnete an einer Untersuchung interessiert seien. 44 serbische Abgeordnete enthielten sich der Stimme. In dem offiziellen Regierungsbericht ist vom organisierten Schmuggel überhaupt nicht die Rede. Der Abgeordnete Momir Stojanovic, Vorsitzender des „Untersuchungsausschusses des serbischen Parlaments“, sprach vom „Missbrauch der Gelder“. Er kritisierte verschiedene Abgeordnete denen“ Mut fehle und die sich durch Arroganz, sowie Verantwortungslosigkeit auszeichnen“. Zwischen 2000 und dem Jahr 2012 flossen nach Kosova, jeden Tag 53 Millionen Dinar, umgerechnet 400.000 €. Nach offiziellen serbischen Regierungsdarstellungen handelt es sich um Gelder zur Sicherung der medizinischen Versorgung, sowie um Gelder für den Straßenbau. Bestimmte serbische Medien und die genannten Mitglieder des Untersuchungsausschusses bezweifeln jedoch die Verwendung der Gelder für diese Zwecke. In der Tat, die enormen Mittel welche Tag für Tag nach Kosova fließen haben nur den Zweck, dortige Paramilitärs, Bürokraten und Mafiosi zu finanzieren. Gleichzeitig fließen die Gelder an bestimmte Händler, welche den kosovarischen Markt mit gesponserten Waren überschwemmen. Serbische Nichtregierungsorganisationen haben jetzt die kriminelle Verwendung staatlicher Mittel bezüglich Kosova kritisiert. In verschiedenen Erklärungen ist zu lesen, Dass diese „Gelder nicht den Menschen im Kosovo nutzen sondern nur dem Zweck dienen Kosovo ethnisch zu teilen“ und serbisch staatliche Organe zu finanzieren. Das Abkommen welche die kosovarische Regierung am 25. August 2015 in Brüssel unterschrieb hat nur den Zweck, die Intervention des serbischen Staates in Kosova dauerhaft zu legitimieren und Kosova auf ethnischer Basis zu teilen. Davon profitieren weder die einfachen serbischen Menschen in Kosova und schon gar nicht die dortige Gesellschaft. Kosova hat 2008 offiziell seine Unabhängigkeit verkündet aber dennoch intervenierte der serbische Staat mit ungeheuren Mitteln auf Kosten der einfachen Menschen in Serbien und Kosova, gegen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas.

 

Noch eine Anmerkung zum Schluss: Der frühere Vizeminister für „Kosovo und Metochien“ in der Regierung Serbiens, Oliver Ivanović, ist von einem kosovarischen Gericht gestern unter Leitung der EULEX wegen Morden an albanischen Zivilisten im April 1999 für schuldig befunden und zu neun Jahren Haft verurteilt worden „Es wurde festgestellt, dass er gesagt hat: ‚Handelt laut Befehl‘. Und sie ( Kosovo-Albaner) wurden getötet ( Quelle RTK) .“ Dieser Kriminelle galt über Jahre als entscheidender Führer der Serben in Kosova. Bestimmte westliche Medien bescheinigten ihm immer wieder „moderat“ zu sein. Jetzt gibt es endlich ein Urteil gegen diesen serbischen Kriegsverbrecher. Er war einst Mitglied der faschistoiden Tschetnik Verbände. Seine Partei ist aber nach wie vor Bestandteil der Regierung Kosovas. Seine Gruppe stellt Abgeordnete auf der “ Serbischen Liste“ welche Bestandteil der großen Koalition in Kosova ist. Selbstverständlich sind Kriminelle wie Ivanović, über Jahre die Hauptnutznießer der Zahlungen des serbischen Staates illegal nach Kosovo hinein gewesen.

 

Quelle http://www.qdheq.com/ekskluzive-serbia-mbi-400-mije-euro-ne-dite-per-kosoven-dyshohet-per-keqperdorim/