Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
08:22
13.12.2017

 Ein hohes Gericht in Belgrad verurteilte am 11. April den serbischen Staat dazu für begangene Morde am 24. März 1999 in Podujevë Zahlungen zu leisten. An diesem Tag ermordete die Spezialeinheit "Scorpions" welche dem serbischen Innenministerium unterstand 14 Zivilisten, Frauen und Kinder. Das Gericht in Belgrad verpflichtete nun den serbischen Staat zur Zahlung von 25,9 Mio. Dinar (etwa

210 Euro) . Die Medien in Serbien verschwiegen weitgehend das Gerichtsurteil. Die Vorsitzende des „Serbischen Menschenrechtsvereins“ Natasa Kandic machte das Urteil hingegen in der Öffentlichkeit bekannt. In der Urteilsbegründung wird der serbische Staat direkt für das begangene Verbrechen verantwortlich gemacht. Den Familien Bogujevci, Duriqi und Gashi wurde diese kleine Entschädigungssumme zugestanden. Eingerechnet in diesen Betrag ist auch das zerstörte Haus der Familie Gashi. Das Urteil ist das erste Urteil indem Forderungen von Angehörigen von Opfern aus Kosova „ entschädigt“ wurden. Es bestehen jedoch gegenüber dem serbischen Staat noch ganz andere Forderungen. Serbische Militärs und Paramilitärs ermordeten in Kosova knapp 14.000 Menschen und zerstörten hunderttausende von Häusern. Wichtig ist vom serbischen Staat zu verlangen Kosova anzuerkennen und endlich umfassende Zahlungen zu leisten. Erst wenn dies geschehen ist kann und darf man mit dem serbischen Staat verhandeln. Letzteres muss auch der kosovarischen Regierung klar gemacht werden.  


Për 14 viktima, Serbia paguan 210 mijë euro dëmshpërblim