Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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19.09.2019

Nataša Kandić (* 1946 in Kragujevac) ist eine serbische Menschenrechtsaktivistin. Frau Kandić gründete 1992 in Belgrad den Fonds für humanitäres Recht, eine nichtstaatliche Organisation für die Aufklärung und Erforschung von Kriegsverbrechen während des Jugoslawien-Krieges in den 1990er-Jahren. Wegen ihrer Tätigkeit war sie bei Slobodan Milošević unpopulär, aber auch von Vojislav Koštunica schlägt ihr Misstrauen entgegen. Gegenwärtig wird sie in Beograd massiv bedroht und verfolgt. Dazu schreibt die „ Berner Zeitung“ am 26. 03.08 - Dokumentation-
"Wie Freiwild behandelt

Wie riskant es ist, von der durch die serbische Staatsspitze, fast alle politischen Parteien und die orthodoxe Kirche unter dem Slogan «Kosovo ist Serbien» verbreiteten Meinung abzuweichen, hat auch die Menschenrechtlerin Natasa Kandic erfahren. Die in Westeuropa hoch angesehene und für die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen auf dem Balkan kämpfende Direktorin des Humanitarian Law Centers (HLC) sass auf der Besuchertribüne des kosovarischen Parlamentes in Prishtina, als am 17.Februar die Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Als die 62-Jährige nach Belgrad zurückkehrte, wurde sie dort von der Boulevardpresse und von Leuten auf der Strasse als Verräterin beschimpft und bedroht. Infrastrukturminister Velimir Ilic rief zur Verhaftung Kandics auf und sagte, niemand könne für die Sicherheit jener Menschen garantieren, die Kosovo anerkennen. Kandic wertet diese Aussage geradezu als eine Einladung an die Bürger, «sich in beliebiger Form rächen zu können».

Gjermanisht shqip      Vergangenen Freitag gab es einen Schweige und Protestmarsch in Tirana, nach dem Explosionsunglück im Dorf Gërdec in der Kommune Vorës. Bis jetzt forderte die Explosion des Pulvers und der waffentechnischen Stoffe am 15 März, 21 Menschenleben. An dem Protestmarsch in Tirana nahmen 20.000 Menschen teil. Die Wut richtete sich gegen die Regierung Berisha und den korrupten Staatsapparat. Immer wieder tauchten Parolen auf, wie – Nieder mit der Regierung- oder- Wir fordern Aufklärung und Konsequenzen-. An dem Protestmarsch beteiligten sich

Der österreichische Journalist Hannes Hofbauer hat eine lesenswerte Reportage über die soziale Kluft und das ökonomische Elend in Serbien geschrieben. In der Zeitung „ Neues Deutschland“ erschien der  Text unter dem Titel- Serbien jenseits des Kosovostreits - . Hannes Hofbauer schreibt: „ Die Arbeitslosigkeit wird offiziell jenseits der 20 Prozent ausgewiesen, dürfte in Wahrheit aber mindestens 30 Prozent betragen. Und die Auslandsschulden übersteigen inzwischen die 15-Milliarden-Euro-Marke.“ Trefflich beschreibt Hofbauer die zunehmende soziale Kluft im Land. Der  Redaktion

Dokumentation 15.03.Bei einer schweren Explosionsserie in einem Waffenlager der albanischen Armee sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen und viele weitere zum Teil schwer verletzt worden. Regierungschef Sali Berisha sprach von einer "beträchtlichen" Zahl an Toten. Zuvor hatte Gesundheitsminister Nard Ndoka erklärt, es seien mindestens 155 Menschen verletzt worden. Über eine Stunde lang wurde das Waffendepot immer wieder von Detonationen erschüttert, die bis ins Nachbarland Mazedonien zu hören waren und am nahen Flughafen von Tirana sämtliche Fensterscheiben bersten

Newsletter der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) – Auszüge - Nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovas hat die Reaktion Serbiens viele Formen angenommen. Einerseits wurden die Zollhäuser an zwei Grenzpunkten zwischen Kosova und Serbien im nördlichen Teil von Kosova verbrannt. Diese Angriffe waren ein Angriff auf den zukünftigen Charakter dieser Zollpunkte. Im Allgemeinen wurde der zukünftige Charakter der Grenzen von Kosova – die internationale Grenzen anstatt administrative Grenzen sein sollten, attackiert. Was wird mit den Zollpunkten im Norden geschehen? Werden sie internationale Grenzpunkte werden? Hier, wird die Unabhängigkeit von Kosova geprüft .

Die Nachrichtenagentur AFP meldet-08.03.2008 Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica hat seinen Rücktritt erklärt und zu vorgezogenen Neuwahlen aufgerufen. "Die serbische Regierung hat keine einheitliche Politik mehr in Bezug auf eine wichtige Frage, die mit der Zukunft des Landes verbunden ist: das Kosovo", erklärte er in Belgrad. Eine solche Regierung könne nicht mehr funktionieren, und das bedeute ihr Ende. "Wir müssen dem Volk sein Mandat zurückgeben",

Auf der nazistisch-antisemitischen Hetzseite Altermedia wird gegenwärtig freudig erregt über die Auftritte des NPD Kaders Benedikt Frings, bei serbisch nationalistischen Kundgebungen berichtet. Am 2. März trat der Faschist Frings in Köln anlässlich einer Kundgebung auf dem Neumarkt vor rund 1000 Serben in die Bütt. Frings hetzte unter starkem Beifall gegen den Wunsch der Menschen in Kosova nach Selbstbestimmung. Frings wiederholte alle Lügen der serbischen Faschisten und sagte über Kosova: „ In dieser Provinz haben die Albaner erst nach 1945 durch extreme Kinderzahl von