Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
22:48
19.09.2019
Bischof Artemije, Oberhaupt der serbisch-orthodoxen Kirche, ruft zum offenem Krieg gegen Kosova auf. Seine Forderung: Serbien soll Waffen kaufen und die Russen um militärischen Beistand bitten, um die „illegale Loslösung des Kosovo“ zu revidieren. Ein Klima, das vielen westlichen Investoren nicht gefällt. Seit Mitte 2007 verlor der Belex 15, der Leitindex der Börse in Belgrad, rund ein Drittel seines Wertes.

Die Provokationen Serbiens bezüglich der offenen Teilung Kosovas gehen in die nächste Runde. Der serbische Staat hat die Kontrolle über das Eisenbahnnetz im Norden Kosovas übernommen. Die staatliche serbische Eisenbahngesellschaft «Zeleznice Srbije» hat der Verwaltung der UN-Administration Unmik den Eisenbahnverkehr im Norden des Kosovos entzogen.. In der Netzzeitung ist dazu zu lesen: " Serbien hat die Kontrolle über eine Eisenbahnstrecke im Kosovo wieder übernommen. Mit dem einseitigen Vorgehen will Belgrad eine eigene Administration im serbisch besiedelten Norden des

Prishtina. Immer mehr serbische Polizisten verweigern der SHPK ( Polizeidienst Kosovas) den Gehorsam. Bereits Mitte dieser Woche haben 129 ethnische Serben im Osten Kosovas eine eigene Einheit gebildet. Die „Wiener Zeitung schreibt dazu: „Am Freitag versammelten sich 149 serbische Exekutivbeamte in Gracanica zu Protesten. Sie kündigten an, künftig nur noch Befehle von der UNO, nicht aber von der albanisch-dominierten Polizeispitze des unabhängigen Kosovo

Gjermanisht shqip  Zweihundert serbische Chauvinisten haben am gestrigen Donnerstag den Grenzposten Merdarë mit Steinen angegriffen. Der Sprecher der Polizei SHPK Veton Elshani, erklärte dazu:: " Die Angreifer kamen aus Serbien und drangen in die neutrale Zone ein. Sie warfen mit Steinen und versuchten die Grenzstation anzuzünden. Wir konnten den Angriff weitgehend abwehren.“ In der Zwischenzeit berichten internationale Nachrichtenagenturen, dass rund 1000 serbische Spezialpolizisten im Auftrag des serbischen Innenministeriums in den Norden Kosovas eingedrungen seien.

Als Serbin bin ich an einem Ausgleich mit dem albanischen Volk interessiert, wozu selbstverständlich das Selbstbestimmungsrecht Kosovos gehört. Generell benötigen wir am Balkan gegenseitige Akzeptanz und ein Leben in Würde mit sozialer Gerechtigkeit. Die vergangenen Präsidentschaftswahlen in Serbien waren für das serbische Volk eine Katastrophe. Die beiden Kandidaten Nikolic und Tadic standen für Nationalismus und Demagogie. Viel zu gut kam in der deutschen Presse, der angeblich fortschrittliche Tadic weg. In der Tat, Tadic steht für soziale Grausamkeiten und

Der alte Präsident Serbiens ist auch der neue: Sehr knapp hat Amtsinhaber Boris Tadic die Stichwahl gewonnen. Herausforderer Tomislav Nikolic räumte seine Niederlage ein. Nach vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission stimmten am Sonntag zwischen 50 und 51 Prozent der Serben für Tadic. Der ultranationalistische Herausforderer Tomislav Nikolic erheilt zwischen 47 und 48 Prozent der Stimmen und räumte noch am Wahlabend seine Niederlage ein.

Gjermanisht shqip  Die serbische Regierung unterzeichnet morgen ein Abkommen in Moskau, bezüglich des Verkaufs des Unternehmens NIS an den russischen Giganten Gazprom. Der Verkauf war lange Zeit umstritten, da der serbische Gigant NIS für nur 400 Millionen Euro an Gazprom, ohne jegliche Ausschreibung, verhökert wird. Ganz offen lässt sich Russland für seine Unterstützung der serbischen Regierung ökonomisch bevorteilen. Der Deal ist mit einem russischen Pipelinesystem