Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:02
27.06.2019

Die momentan in Belgrad stattfindende Buchmesse entzückt die bundesdeutsche Naziszene. Die berüchtigten faschistischen Seiten Altermedia und Störtebeker- Netz aus Deutschland, begrüßen auf das wärmste, die Buchpräsentationen des Verlages „Ichtus“ auf dieser Veranstaltung. Bekanntlich bietet der Verlag die antisemitische Hetzschrift „ Die Protokolle der Weisen von Zion“ an. Diese alte Fälschung des russisch zaristischen Geheimdienstes Ochrana bildete die Grundlage für antisemitische Pogrome im damaligen Russland. Das Hetzpamphlet inspirierte stark den Massenmörder Adolf Hitler.

Sami Repishti- Offener Brief an die israelische Tageszeitung HAARETZ

Gjermanisht-anglisht Der bekannte albanische Professor, Publizist und Philosoph, Sami Repishti aus Baldwin, New York, schrieb an die israelische Tageszeitung HAARETZ am 4. September einen offenen Brief. Anlaß war eine mehr als seltsame Tagung an der Universität, Bar-Ilan University, Ramat Gan, Israel. Die Veranstaltung fand in der Studieneinrichtung „The Begin-Sadat Center for Strategic Studies“ statt. In seinem Brief an HAARETZ kritisierte Sami Repishti die Tagung hart.

Serbische Militäreinheiten und faschistoide Paramillitärs töteten in den Jahren 1998 und 1999 rund 14.000 Albaner und Albanerinnen in Kosova. Zu 90% wurden waffenlose Zivilisten, alte Menschen, Frauen und Kinder getötet. Tausende der Ermordeten wurden in getarnten Massengräbern verschart. Viele davon befinden sich in Serbien.

Mit offenen militärischen Drohungen gegen Kosova hat sich ein serbischer Staatssekretär zu Wort gemeldet. Er sprach „von einer möglichen Truppenentsendung“. Andere aus der Belgrader Regierungszentrale versuchten diese Aussage zu relativieren. Staatssekretär Dusan Prorokovic erklärte gegenüber der "New York Times,

Die deutschsprachige Presse berichtet derzeit sehr viel über die Entwicklung am Balkan. Die Pressekommentatoren und Redakteure gehen allerdings relativ hilflos mit den sogenannten Statusverhandlungen zu Kosova um. Dies wiederspiegelt die Schaukeldiplomatie des deutschen EU-Beauftragten Wolfgang Ischinger. Ischinger ist bemüht einen Kompromiss zwischen Washington und Moskau,

Die albanische Regierung unter Premierminister Berisha hat eine Einheitssteuer (Flat Tax) von 10 Prozent  beschlossen. Damit versucht Albanien sich an die Spitze des „Steuersenkungswettbewerbes“ am Balkan zu setzen. Alle Regierungen in der Region versuchen gemäß den Auflagen der „Weltbank“ und des IWF, durch radikale Steuersenkungen internationales Kapital anzulocken.

Die UNMIK ermöglichte nationalistische Provokationen- Polizei und Militärschutz für die serbischen Chauvinisten

Die Agentur Reuters meldet: „Unter größten Sicherheitsvorkehrungen der Nato haben die Serben im Kosovo am Jahrestag der Amselfeld-Schlacht ihren Anspruch auf die Provinz demonstriert. Soldaten der Kfor-Truppe sicherten am Donnerstag die Marschroute von Mitrovica zum Kloster Gracanica ab, einer serbischen Enklave in der Nähe der Hauptstadt Pristina, wo die zentrale Gedenkfeier stattfinden sollte. UN-Soldaten begleiteten den Zug aus mehreren hundert Nationalisten.“