Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.09.2019
Pünktlich zu Ostern meldete sich der serbisch-orthodoxe Patriarch Pavle zu Wort. Er malt in seiner Osterbotschaft ein Horrorszenario an die Wand. Angeblich stünde den orthodoxen Einrichtungen in Kosova ein „Golgathaweg“ bevor. Selbstverständlich sind für Pavle und seinem russischen Amtsbruder Alexis II, die sakralen Einrichtungen und Monumente in Kosova rein serbisch. Diese Behauptung hält jedoch keinerlei wissenschaftlicher Untersuchung stand.

Der Ahtisaari Plan gesteht der serbisch orthodoxen Kirche, in Kosova 44 Sonderzonen zu. Die internationale Staatengemeinschaft scheint die Legende von den rein „serbischen Kirchen“ in Kosova zu akzeptieren. Dabei wird der serbische Klerus -wie einst- wieder zum Großgrundbesitzer. Rund 9% des Landes sollen mittels roter und blauer Linien dem serbisch nationalistischen Klerus unterstellt werden. Das Kloster in Decan wird von 1000 Hektar Grundbesitz umgeben.

Mihalj Kertes, der ehemalige Finanzboss des angeblichen Sozialisten Milosevic, wurde in Serbien verhaftet. Dazu dokumentiert Kosova-Aktuell  einen Artikel aus der Zeitung Zisch - Zurich,Switzerland -"Wichtigster Financier des Milosevic-Regimes in Serbien verhaftet- BELGRAD - Mihalj Kertes, wichtigster Financier des Regimes unter dem früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, ist verhaftet worden. Das berichtete die Zeitung "Novosti" in Belgrad.

deutsch-albanisch gjermanisht-shqip Nach den letzten amtlichen Bekanntmachungen wurde auch bei dieser Wahl in Serbien, die rechtsextremistische „ Serbische Radikale Partei“ ( SRS) zur stärksten Kraft. Die Partei des Faschisten Seselj gewann 81 von 250 Sitzen im Parlament. Zweitstärkste Partei wurde die „moderat“ nationalistische „Demokratische Partei“ unter Präsident Tadic,

Gerhard Schröder der deutsche Ex-Kanzler weilt derzeit in Beograd, um Wahlkampf für die angeblichen Demokraten von Präsident Boris Tadic, zu machen. Der jetzige führende Mitarbeiter von Gazprom -Schröder- forderte die Wähler am vergangenen Donnerstag in Serbien dazu auf, „die Demokraten meines ermordeten Freundes Djindic“ zu wählen. In Wahrheit  handelt es sich bei den Leuten der DS höchstens um „moderate“ Nationalisten,

Viel wird in der internationalen und deutschsprachigen Presse über den Ausgang der kommenden serbischen Parlamentswahl, sowie über die „Statusregelung“ für Kosova spekuliert. Gleichzeitig führt vielen Schreibern nackte imperiale Arroganz die Feder. Kein bekanntes bundesdeutsches oder österreichisches Publikationsorgan tritt für das Selbstbestimmungsrecht Kosovas ein. Allgemein wird von den Menschen in Kosova eingefordert, sich neuer imperialer Überwachung und Kontrolle zu unterwerfen.

Vera Galubovic ist Serbin und arbeitet als Taxifahrerin in Prishtina. Dieser Fakt war der serbischen Zeitung DANAS am 13. November einen ganzen Artikel wert. Für die Menschen in Kosova ist die Tatsache, dass eine Frau und Serbin ungehindert in Prishtina arbeiten kann von besonderer Bedeutung. Damit ist ein Zeichen in mehrerlei Hinsicht gesetzt. Es stellt einen absoluten Fortschritt dar, wenn erstens eine Frau und zweitens eine Serbin in Prishtina ungestört arbeiten kann. Tatsächlicher albanischer Patriotismus hatte nie etwas mit der Ablehnung von Menschen mit anderer Nationalität gemein.