Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
15:18
21.09.2019
In Belgrad haben Ärzte Patienten bewußt sterben lassen, um von ihrem Tod zu profitieren. Seit April hätten zwei Mediziner 49 Patienten ohne Wiederbelebungsversuche sterben lassen, sagte Borko Josifovski, Direktor der Belgrader Erste-Hilfe-Ambulanz, laut Zeitungsberichten. Sie hätten dann privaten Beerdigungsinstituten schnell den Tod gemeldet und dafür bis zu 200 Euro pro Patient erhalten.

Während des Besuches des UN-Beauftragten für die -Kosovo-Statusverhandlungen- Ahtisaari, in Kosova wird das Ziel seiner Mission immer deutlicher. Die Nachrichtenagentur „Reuter“ zitierte am 24. August Herrn Ahtisaari ausführlich. Ahtisaari erklärte gegenüber der Presse: „Nichts ist vereinbart was nicht vereinbart ist“ und „beide Seiten müssen sich in praktischen Fragen bewegen bevor der Status bestimmt werden kann“. Gleichzeitig forderte er noch mehr „völkisch“ rein serbische Gebiete in Kosova.

Jean- Marie Le Pen begann seinen Präsidentschaftswahlkampf nicht in Frankreich, sondern in Serbien. Dazu schrieb der österreichische „Standard“: „Sichtlich gut gelaunt spazierte Jean-Marie Le Pen am Wochenende durch die nordserbische Provinzstadt Vrsac, Freunde hätten ihn eingeladen, um am Sonntag die Motorrad-Balkanmeisterschaft zu eröffnen, sagte der Chef der französischen rechtsradikalen Front National.

„Wir wollen keinen Krieg wie Nikolic“ +++ Serbische Stimmen aus Kosova +++ Kostunica distanziert sich nicht von Nikolic

Die Drohung des serbischen Faschistenbosses Nikolic, Kosova im Falle der Unabhängigkeit mit Krieg zu überziehen, stößt bei vielen einfachen serbischen Menschen in Kosova auf Empörung. Der 24-jährige Milosh Denic aus Gracanice erklärte: „ Ich habe nichts mit Nikolic gemein. Ich will ein gutes Leben und Arbeit. Wenn meine sozialen Probleme gelöst werden, kann ich auch an der Unabhängigkeit Kosovas nichts negatives finden.

Nachdem die Staatsanwaltschaft München den Strafantrag der serbischen Staatsvertreterin Mira Beham, gegen den Herausgeber von Kosova-Aktuell Max Brym, abwies erreichten uns hunderte Glückwunsch und Solidaritätsschreiben. Folgend dokumentieren wir dazu ein Schreiben von Cornelia Maier.

Die Serbische Radikale Partei (serb. Srpska Radikalna Stranka, abgekürzt SRS) ist die Partei der serbischen "Ultra"-Nationalisten unter Vorsitz des wegen Kriegsverbrechen angeklagten Vojislav Šešelj. Die SRS wurde am 23. Februar 1991 in Kragujevac gegründet. Sie entstand aus der Srpski četnički pokret (SČP, Serbische Tschetnik-Bewegung) heraus, die nach ihrer Gründung 1990 verboten wurde und damit von den ersten freien Wahlen ausgeschlossen blieb.

Ivan Stambolić (serbisch: Иван Стамболић; * 5. November 1936 in Brezova, † 25. August 2000 [?], ermordet) war ein serbischer Politiker. In den 1970er und 80er Jahren war er unter anderem Ministerpräsident und später Präsident des jugoslawischen Teilstaats Serbien sowie Parteivorsitzender der Kommunistischen Partei Serbiens. In der Vorphase der Wahlen im September 2000 wurde der als einstiger Freund und späterer Rivale Slobodan Miloševićs geltende Stambolić von Mitgliedern der berüchtigten Sondereinheit "Rote Barette" entführt und später ermordet.