Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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20.09.2020
Die serbische Tsar Lazar Garde hat angekündigt am 28. Juni zum „Vidovdan“ eine Provokation in Kosova durchzuführen. Offiziell will die paramilitärische Nationalistenbande in Kosova einmarschieren. Kürzlich erst wurde der kriminelle Haufen mit dem Segen der serbisch orthodoxen Kirche gegründet. Viele albanische Gruppen und Parteien- wie die LKCK- rufen zu einer breiten Gegenmobilisierung auf. Dabei wird der UNMIK und der NATO keinerlei Vertrauen entgegengebracht.

Dies obwohl der Oberbefehlshaber der KFOR General Roland Kather am Dienstag erklärte: „Sollte die selbst ernannte Freiwilligengarde Tsar Lazar im Kosovo auftreten, werde die Nato unverzüglich eingreifen“ und „ die KFOR werde paramilitärische Strukturen im Kosovo unter keinen Umständen akzeptieren.“ Dieser Erklärung des NATO Generals wird von vielen keinerlei Glauben entgegengebracht. In der Tat, in Kosova existieren jede Menge paramilitärische serbische Strukturen. Der Ahtisaari-Plan will diese Strukturen in Kosova offen legalisieren. Der Plan gibt auf 30% des Landes den ethnisch rein serbischen Kommunen, Justiz und Polizeihoheit. Es ist daher notwendig selbsttätig gegen die serbischen Chauvinisten zu mobilisieren.

 

Anmerkung: Der „Vidovdan“ am 28. Juni erinnert an die Schlacht in Kosova im Jahr 1389. Er ist in Serbien Nationalfeiertag. Der Kosovo Mythos wird an diesem Tag besonders intensiv gepflegt. Eine mittelalterlich verlorene Schlacht soll den Anspruch Serbiens auf Kosova unterlegen.