Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.09.2017

 Von Enver HalitiUnübersehbar war die Menschenmenge am Skanderbegplatz gestern ab 21 Uhr in Prishtina. Die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV führte dort ihre zentrale Abschluss Kundgebung zur Wahl am kommenden Sonntag in Kosova durch. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht heißt der neue Premierminister Kosovas Albin Kurti. Der Kandidat für das Amt des Premiers sprach zu den jungen und älteren Menschen des Landes mit glänzender Rhetorik. Immer wieder brandete grenzenloser

Jubel der bis dato unterdrückten und beleidigten Menschen auf. Albin Kurti erklärte u.a.: „Ich werde den Kampf um Gerechtigkeit, soziale Gleichheit im Dienst der Menschen fortsetzen. Ich diene euch aus vollem Herzen. Es geht um Fortschritt, um Wohlstand und Reichtum für alle. Jeder Mensch hat das Recht auf Würde auf ein sinnvolles Leben und das an jedem Tag. Wir verteidigen Kosova und seine vitalen Interessen. -------- Mit dem Kampf um Gerechtigkeit und mit einem Herzen, voller Liebe, im Dienst an den Bürgern. -------- Die Medien und NGOs werden unterstützt sich, unabhängig zu verhalten sie dürfen und sollen uns kritisieren wann immer wir einen Fehler machen. Wir werden uns transparent verhalten unser Ziel ist die Stärkung der Demokratie. Ich verspreche es ich schwöre es bei meinem Herzen. Wir werden unsere Umwelt regenerieren, unsere Kinder soll nicht der Abfall krank machen. Wir wollen Schluss mit der Luftverschmutzung machen welche viele Krankheiten verursacht. ----- Die Produktion vor Ort soll das Denken und die Arbeit einer Nation bestimmen. Unsere Wirtschaft muss sich entwickeln, es ist die Aufgabe der Regierung das nationale wirtschaftliche Eigentum zu schützen und zu entwickeln. Das verspreche ich bei meiner Ehre und bei meinem Herzen.---------------- Wir werden für Frieden und internationale Zusammenarbeit wirken. Ich verspreche es. Nehmt mich bei meinen Worten welche aus dem Herzen kommen.“ Die Kundgebung hinterließ einen unbeschreiblichen Eindruck. Erwachsene Männer weinten, Frauen jubelten und Jugendliche konnten ihre Begeisterung kaum zügeln. Die Clique der Millionäre und der privilegierten Experten, sowie die Faschisten blicken sorgenvoll auf den Wahltag. Ohne massive Wahlfälschung werden diese Banditen nicht an der Macht bleiben. Aber ob es aber so oder so ausgeht, die Reaktionäre werden die Macht verlieren.

 

Foto Albin Kurti

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