Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.03.2019
Feiern beim demonstrieren-Demonstrieren um zu feiern. Festo duke demonstruar. Demonstro për të festuar. Am 28. November 1912 rief Ismail Qemali in Vlora die Gründung des albanischen Staates aus. Der 28. November ist zusammen mit dem 29. November albanischer Nationalfeiertag. Die gegenwärtige reaktionäre albanische Regierung negiert allerdings zunehmend den „Tag der Befreiung vom Faschismus“ im November 1944. Dennoch werden in Albanien viele Feiern auch zum 29. November stattfinden. Für den 28. November ruft die LPV  (Bewegung für Selbstbestimmung) in Prishtina zu Protesten auf.


Der Aufruf hat die Überschrift-“Feiern beim demonstrieren. Demonstrieren um zu feiern“. In dem Dokument ist zu lesen: „ Kosova drohen große Gefahren unter dem Schlagwort -Dezentralisierung- will der serbische Staat Kosova ethnisch teilen.“ Gewarnt wird in dem Aufruf vor einem „palästinensischem Schicksal“, welches Kosova bedrohe. Gewarnt wird vor einer Rekolonialisierung Kosovas und die UNMIK wird als antialbanisches Kolonialregime gebrandmarkt. Der Protest hat Parolen wie - Nieder mit der Verhandlungsgruppe- Selbstbestimmung“ und er richtet sich gegen die UNMIK. Der Appell zur Demonstration ist an alle Menschen in Kosova, unabhängig von ihrer Nationalität gerichtet. Keinesfalls wendet sich der Protest gegen irgendeine nationale Gruppe in Kosova. Im Gegenteil, jede Publikation der LPV weißt darauf hin, dass für ein souveränes Kosova und für die vollständige Gleichheit all seiner Bürger unabhängig von ihrer Nationalität gestritten wird. Der Protest richtet sich gegen den serbischen Staat, gegen die albanische Verhandlungsgruppe, sowie gegen die UNMIK. Die Zeitung Koha Ditore berichtete am 24. November darüber, dass Albin Kurti ( bekanntester LPV Führer) den Protest nicht bei der Polizei anmeldete. Dazu erklärte Albin Kurti: „Die SHPK ( Polizei) ist ein Instrument der UNMIK und wird von uns deshalb nicht respektiert“.



Dokumentation zum albanischem Nationalfeiertag sowie die Erklärung der LPV in Albanisch



Der 28. November



1910 brach im Kosovo ein bewaffneter Aufstand gegen die osmanische Herrschaft aus, der sich im Laufe des folgenden Jahres auch nach Nordalbanien ausdehnte. Die Aufständischen wollten nun die staatliche Unabhängigkeit mit Waffengewalt durchsetzen. Bald waren nur noch die größeren Städte unter Kontrolle der osmanischen Truppen. Als im Herbst 1912 der Erste Balkan-Krieg ausbrach, gerieten die Aufständischen in eine schwierige Lage. Hatten sie zuvor versucht, die türkischen Garnisonen im Land zu schwächen, so war es nun erforderlich wie diese gegen den Einfall der Armeen Montenegros und Serbiens in das albanische Siedlungsgebiet kämpfen, um einen nationalen Einheitsstaat zu erreichen, denn Serben, Montenegriner und Griechen planten, das albanische Siedlungsgebiet auf ihre bereits existierenden Staaten aufzuteilen. Nach kurzer Zeit jedoch hatten die Armeen dieser Staaten die Oberhand gewonnen, während zur gleichen Zeit im Süden griechische Truppen erfolgreich vorrückten. Ende November 1912 waren nur noch Shkodra und Ioannina in türkischer Hand; Kosovo und Teile Nordalbaniens waren serbisch beziehungsweise montenegrinisch besetzt; in Epirus standen die Griechen. In Durrës trafen serbische Verbände am 29. November 1912 ein. Nur ein relativ kleines Gebiet zwischen Elbasan im Norden und Vlora im Süden wurde von lokalen albanische Gruppierungen kontrolliert. (Für Kosovo seit 1912 siehe Geschichte des Kosovo.)

Unabhängigkeit 

Die neuen Grenzen auf dem Balkan, für Albanien fest-gelegt im Dez. 1913 durch das Protokoll von Florenz

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Die neuen Grenzen auf dem Balkan, für Albanien fest-
gelegt im Dez. 1913 durch das Protokoll von Florenz

In dieser Situation entschloss sich die Führung der albanischen Nationalbewegung, die Erklärung der Unabhängigkeit nicht länger hinauszuzögern und am 28. November 1912 rief Ismail Qemali in Vlora die Gründung des albanischen Staates aus. Nachdem das Osmanische Reich auf alle Ansprüche über Albanien verzichtet hatte, wurde der Staat am 30. Mai 1913 auf der Londoner Botschafterkonferenz von den Großmächten anerkannt. Ebendort wurden auch die ungefähren Grenzen des neuen Staates festgelegt. Dabei hatten Russland und Frankreich als Verbündete von Serbien erreichen können, dass ein großer Teil des albanischen Siedlungsgebiets (Kosovo u. der Nordwesten des heutigen Mazedonien) dem serbischen Staat zugesprochen wurde. Diese Entscheidung legte den Keim für den Kosovo-Konflikt am Ende des 20. Jahrhunderts. Teile des Südens des heutigen Albanien waren unterdessen griechisch besetzt. Eine von den Großmächten ausgesandte Mission versuchte vor Ort die Grenzen des neuen Staates festzulegen. Im Dezember 1913 wurden die Grenzen im Protokoll von Florenz festgelegt. Während ein Machtspruch der Großmächte die Montenegriner zum Auszug aus Shkodra bewegte, blieben die griechischen Truppen im Süden des Landes.

Die Botschafterkonferenz hatte auch beschlossen, dass Albanien ein Fürstentum sein sollte. Zum Fürsten wurde der Deutsche Wilhelm Prinz zu Wied erhoben, der dieses Amt 1914 nur für wenige Monate ausübte. Von den Großmächten im Stich gelassen und abgelehnt von vielen albanischen Stammesführern und Beys konnte er seine Herrschaft selbst in der Umgebung der damaligen Hauptstadt Durrës nicht durchsetzen. Die Schaffung staatlicher Institutionen gelang nicht einmal in Ansätzen. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs verließ Wilhelm das Land und kehrte nie zurück.



Festo duke demonstruar. Demonstro për të festuar.


Kosova gjendet para rreziqeve të mëdha, popullit të Kosovës po i përgatiten skenarë të errët. Armiku ynë, Serbia, po e do Kosovën të copëtuar nëpërmjet decentralizimit; të zhveshur prej rrënjëve të autoktonësisë nëpërmjet uzurpimit të vlerave kulturore e historike; të rikolonizuar duke i kthyer serbët për të krijuar vazhdimësi territoriale e demografike ndërmjet enklavave – krejt kjo para se ky shtet të na sulmojë edhe ushtarakisht. Shprehja ndërkombëtare e mbështetjes së këtij projekti antishqiptar është UNMIK-u, e Grupi Negociator i Kosovës elementi kolaboracionist vendor.

 

Pas Konferencës së Ambasadorëve në Londër të vitit 1913 trojet shqiptare u copëtuan mes shteteve fqinje. Por ama edhe pse i rrudhur e sakatosur, populli shqiptar është aty – qenia e tij ka vazhdimësinë e natyrshme të hapësirës jetësore. Serbia do ta shkatërrojë këtë vazhdimësi, ajo synon dromcimin e hapësirës sonë. Ky është kuptimi i Vjenës 2006. Këto qëllime ogurzeza kanë hasur miratimin e Grupit Negociator të Kosovës për krijimin e komunave të reja me shumicë serbe, lidhjen e zgjerimin e enklavave, kthimin e përqendruar të serbëve aty ku vendos qeveria e Beogradit dhe, në këtë mënyrë, krijimin e një entiteti autonom territorial serb të kontrolluar drejtpërdrejt prej Serbisë. Decentralizimi e forcon Serbinë brenda Kosovës. E Kosovës ia pamundëson shkëputjen prej saj.

Mohimi i lirisë është shkaku kryesor i rënies ekonomike, mjerimit shoqëror e kulturor, i dobësimit të arsimit e shëndetësisë. Me duar të lidhura nuk do të kemi perspektivë e as mirëqenie por vetëm degradim të gjithanshëm. Populli i Kosovës po vazhdon të përçmohet, atij po i mohohet vetëvendosja. Të gjithë po vendosin për fatin e tij përveç vetë popullit të Kosovës. Ta ndryshojmë këtë gjendje të padrejtë njëherë e përgjithmonë. Të bashkohemi në demonstratën e 28 nëntorit kundër Grupit Negociator të Kosovës në mbrojtje të Kosovës. Përderisa në të kaluarën festimi i 28 nëntorit dhe ngritja e flamurit kombëtar nënkuptonte një veprim rezistence, sot kur Serbia po synon riokupimin e Kosovës, festimi s’është tjetër veçse ushqim i iluzioneve për njëfarë pavarësie që veç sa s’paska mbërrijtur. Sot duhet festuar duke demonstruar. Dhe, duhet demonstruar për të festuar atëherë kur do ta arrijmë e realizojmë vetëvendosjen, atëherë kur do të jemi njëmend të lirë. Nëse atdheun s’e mbron populli i tij, atë s’e mbron askush. Nëse jo tani, nesër do të bëhet vonë.

Ju thërrasim për të demonstruar. Le të jetë kjo shprehja e vullnetit të shtypur politik të popullit të Kosovës për liri e vetëvendosje.



Lëvizja VETËVENDOSJE!