Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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22.11.2017

Emin Gjinovci aus Mitrovica sieht aus wie Adolf Hitler. Er hat mittlerweile den Bekanntheitsgrad eines Filmstars erreicht. Herr Gjinovci genießt es „Hitleri“ genannt zu werden. Dabei schert es ihn offenbar einen Dreck, in der Maskerade des größten Verbrechers der Geschichte herumzustolzieren. Im Gegenteil, Emin Gjinovci hat aus seiner physischen Ähnlichkeit mit Hitler eine erträgliche Einkommensquelle für sich erschlossen. Er läßt sich zusammen mit anderen Personen für mindestens 40 Euro fotografieren.

 

Wie er der Zeitung Koha Ditore am 20.7.06 erklärte, ist seine „Kundschaft hauptsächlich international“. In der Tat, kein verelendeter Albaner wird es sich 40 Euro kosten lassen um sich mit „Hitleri“ auf einem Foto wiederzufinden. Dennoch ist es inakzeptabel Herrn Gjinovci, seine Geschäfte zum Schaden des albanischen Volkes fortführen zu lassen. Dem Herrn muß schnellstens durch Albaner das Handwerk gelegt werden. Das albanische Volk führte seinen Kampf gegen das Milosevic Regime unter antifaschistischen Parolen, während des Kampfes gegen den Hitlerfaschismus, in den vierziger Jahren, gab das albanische Volk viel Blut um sich selbst und die Völker Europas vom Faschismus zu befreien.

Herr Gjinovci brachte für sein kriminelles Handeln gegenüber der Zeitung Koha Ditore einige Ausreden vor. Er stellte sich als soziales und menschliches Opfer des vergangenen Krieges in Kosova dar. An dieser Darstellung mag einiges dran sein, aber das ist kein Grund sich als Hitler zu verkaufen. Herr Gjinovci sprach gegenüber der Presse davon, dass er einige Jahre in Deutschland lebte und dort Hitlers „ Mein Kampf“ gelesen habe. Zudem berichtete er von „vielen Freunden in Deutschland“ und seiner „Sympathie für das Land“. Offensichtlich meint Gjinovci mit seiner Sympathie das faschistische Deutschland und seine aktuellen Freunde dürften aus der rechtsradikalen Szene Deutschlands kommen.

Die UNMIK sieht offenbar keinen Handlungsbedarf um gegen Herrn Gjinovci vorzugehen, vielleicht deshalb weil sich Gjinovci gerade als „Hitler“ mit NATO-Soldaten ablichten läßt. Sei es wie es will, die albanischen Antifaschisten und Patrioten müssen dem „ Hitlerdarsteller“ Gjinovci das Handwerk legen. Er ist weder in Kosova noch in einem zivilisierten Europa zu tolerieren.