Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
11:47
19.02.2020
Vor einigen Wochen ging die Kriegsdrohung des serbischen Faschisten Nikolic ( Chef der Serbischen Radikalen Partei) gegen Kosova durch die Weltpresse. Nikolic drohte eine „Unabhängigkeit Kosovas mit „militärischen Mitteln“ zu beantworten. Der serbische Ministerpräsident Kostunica hat sich bis heute nicht von Nikolic distanziert. Im Gegenteil der Chauvinist Kostunica hat das selbe Programm wie der Führer der faschistischen SRS.

Ständig wird für Kosova als ökonomisches Wundermittel die vollständige Privatisierung der Ökonomie angepriesen. Angeblich könne nur der „ freie Markt“ den Menschen eine Perspektive bieten. Die Prinzipien des sogenannten Neoliberalismus oder der ordinäre Kapitalismus sollen in Kosova umgesetzt werden. Auf diesen Seiten wurde des öfteren betont, dass die „ Heilslehre“ des Neoliberalismus den Menschen in Kosova, wie in der ganzen Welt, nichts außer weiterer sozialer Verelendung bringen wird.

Die LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) lehnt die „Verhandlungen“ in Wien, über den Status Kosovas ab. Ihre zentrale Parole ist, „ Keine Verhandlungen-Selbstbestimmung“. Gefordert wird ein Referendum indem die Bevölkerung selbst über ihre staatliche Zukunft entscheiden kann. Gegenüber der UNMIK hat die LPV eine ablehnende Haltung. Dabei stützt sich die LPV auf die breiten Massen in Kosova.

Die albanische Tageszeitung Koha Ditore gab ihrem Leitartikel vom 9. September die Zwischenüberschrift: „ Die Verhandlungen in Wien brachten keine Resultate“. Damit wurde der Nagel nur bedingt auf den Kopf getroffen. Die serbische Delegation trat hart und aggressiv auf . Der Wiener Standard bemerkte dazu: „In der zentralen Frage des künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo beharrt Pristina auf der Unabhängigkeit; Belgrad lehnt dies ab und will eine weit reichende Autonomie innerhalb Serbiens gewähren.

Die „ Verhandlungen“ in Wien zu den -technischen Fragen- der „Dezentralisierung Kosovas“ endeten am 7. September ergebnislos. Der serbischen Delegation gingen die Vorschläge des österreichischen Adeligen Albert Rohan, nicht weit genug. Belgrad wünscht eine direkte UNTERSTELLUNG der ethnisch rein serbischen Gemeinden in Kosova unter die serbische Staatlichkeit.

LPK- Kosova wird in Wien geteilt- Fatmir Sejdiu soll Vorsitzender der LDK werden.  Am 1. September befasste sich das Leitungsgremium der LPK ( Volksbewegung Kosovas) mit der aktuellen politischen Situation.Der Vorsitzende der LPK, erklärte zu den “Verhandlungen in Wien”: “ Die Situation Kosovas hat sich dadurch nicht verbessert, die Leiter der albanischen Delegation verkünden zwar mit dem Mund erfolgreich zu sein, aber das entspricht nicht den Tatsachen.”

Im Jahr 1994 wurde der Sozialdemokrat Martti Oiva Ahtisaari zum Präsidenten Finnlands gewählt. Dieses Amt hatte Herr Ahtisaari, bis ins Jahr 2000 inne. Gegenwärtig bekleidet Ahtisaari, den Posten des UN-Chefunterhändlers, anläßlich der „Kosovo Statusverhandlungen“. Ständig spricht der finnländische Politiker von einem „ Kompromiß“ für die Region“. Selbstverständlich schließt der „ Kompromiß“ die Unabhängigkeit Kosovas aus.