Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
16:50
22.04.2019
Streitgespräch in der „Jungen Welt „über Kosova, die LPV ,die WASG Berlin und die Politik der SAV.

Am 18. Mai dieses Jahres publizierte der Redakteur der „Jungen Welt“ Jürgen Elsässer einen diffamierenden Artikel gegen Kosova-Aktuell . Besonders griff Herr Elsässer den Herausgeber von Kosova-Aktuell Max Brym an. Anlaß war ein Artikel auf Kosova-Aktuell indem zur Wahl der Berliner WASG im September 2006 aufgerufen wurde. In der Begründung wurde aufgeführt, dass nur die Berliner WASG konsequent gegen rassistische Politik und Abschiebungen im Bundesland Berlin steht. Herr Elsässer ein bekennender -Milosevic Anhänger- mit starken Sympathien für die rechtsextreme „Serbische Radikale Partei“, nahm dies als Anlaß um in einem Amalgam Max Brym, Kosova Aktuell und die SAV wüst zu attackieren.

Die sogenannten Verhandlungen in Wien -zu Kosova- werden von der internationalen Presse als Kompromissplan bewertet. Es gibt kaum Stimmen, die das bedingungslose Recht Kosovas auf Unabhängigkeit einklagen. Sinn und Zweck der Veranstaltung in Wien ist tatsächlich, die Negierung des Selbstbestimmungsrechtes der Menschen in Kosova.

Kommentar und Dokumentation

Ich stimme dem Kommentar von Dr. Agim Popa zu, dass alle Demokraten das Recht Kosovas auf offizielle Trennung von Serbien und Unabhängigkeit zu respektieren haben und dass das Recht auf die Unabhängigkeit ebenso wenig verhandelbar ist wie das Recht auf Scheidung. Hinzufügen möchte ich, genau wie das Recht auf Trennung von einem Täter oder einer Täterin, egal, in welcher Beziehung die (der) Betroffene zu ihm oder ihr stand.

Die internationale Presse berichtet viel über die sogenannten „Statusverhandlungen“ zu Kosova in Wien. In der Berichterstattung wird meist unterschlagen, dass es sich beim Recht auf nationale Selbstbestimmung, um ein Recht handelt. Kein zivilisierter Mensch käme auf die Idee ein Recht als Verhandlungsgegenstand zu betrachten. Wenn es in einer Ehe nicht mehr funktioniert besteht das Recht auf Scheidung. Nur rückständige barbarische Regime verweigern den Menschen von dem Recht auf Ehescheidung Gebrauch zu machen.

Am Dienstag den 8. August hielt die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) im Handelszentrum von Drenas eine öffentliche Veranstaltung ab. In der gut besuchten Versammlung sprach zunächst der populäre Leiter der LPV Albin Kurti. Scharf wandte sich Kurti, gegen den großserbischen Plan unter dem Schlagwort „ Dezentralisierung“ Kosova ethnisch zu teilen. Kurti unterstellte der serbischen Politik in „ Kosova eigene Zonen zu schaffen“, dabei verwies er besonders auf die Ansprüche der serbischen orthodoxen Kirche.

Landrat Friese beruft sich auf "übergesetzlichen Notstand"

Seit Wochen warte ich in der Angelegenheit der beiden kosovarischen Familien Bunjaku aus Guben und Rexhaj aus Forst (Lausitz), deren Abschiebung ansteht, auf einen rechtlich gesicherten Hinweis von Bundes- und Landesbehörden, um diese Abschiebung zu verhindern. Eine von mir bis zum 31.08.2001 um 12:00 Uhr gestellte Frist ist bisher unbeantwortet geblieben. Die Meldungsfrist für eine freiwillige Ausreise der Familien endet am 12.09.2001, danach wäre eine zwangsweise Abschiebung zwingend geboten.

 

Die serbische Delegation boykottiert die für den heutigen Dienstag angesetzte zweite „Verhandlungsrunde“ über Kosova in Wien. Die serbische Delegation erklärt, sie könne nicht akzeptieren, dass die UNO-Vermittler den Schutz der serbischen Minderheit im Kosova schon für Dienstag auf die Tagesordnung gesetzt hätten.Nach Ansicht Belgrads darf dieses Thema erst im Zusammenhang mit Verhandlungen über den rechtlichen Status der seit 1999 von den UNO verwalteten Provinz behandelt werden, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete.