Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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15.09.2019

Der Londoner Vertrag wurde am 30. Mai 1913 geschlossen und beendete den Ersten Balkankrieg. Vertragsschließende Staaten waren Serbien, Griechenland, Bulgarien und Montenegro auf der einen Seite und deren Kriegsgegner das Osmanische Reich auf der anderen Seite. Vermittelt wurde der Vertrag von den europäischen Mächten Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Italien.

Albanisch - auf albanisch Shqip - bildet einen eigenständigen Zweig innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie. Es existieren zwei verschiedene Dialektgruppen: das Gegische und das Toskische. Die moderne albanische Schriftsprache wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts auf der Grundlage toskischer Dialekte entwickelt. 1972 kam dieser Prozess auf einem Kongress in Tirana zum Abschluss. Seit einigen Jahren mehren sich die Stimmen insbesondere aus dem Kosovo, verstärkt gegische Varianten in der Sprachpolitik zu berücksichtigen. Tatsächlich sind im Sprachgebrauch der kosovo-albanischen Medien zahlreiche Abweichungen von der albanischen Standardsprache festzustellen.

(*1862; † 29. März 1925) war ein albanischer Freiheitskämpfer. Der Kosovare setzte sich im Osmanischen Reich für die Interessen der Albaner ein und kämpfte 1912 erfolgreich gegen die Jungtürken. Während des Ersten Weltkriegs führte er eine Guerilliatruppe an. Im neu gegründeten Staat Albanien nahm er in verschiedene Regierungen Posten als Minister und als Kommandant in der Armee ein. Als Gegenspieler des späteren Königs Ahmed Zogu, dem die kosovarische Frage weniger wichtig war, wurde er von dessen Truppen verfolgt und dann auch in den nordalbanischen Bergen eingekesselt. Er erschoß sich am 29. März 1925, um der Gefangennahme zu entgehen.

Das Buch "Serbien und Albanien" brachte ursprünglich die Arbeitsgruppe Marxismus heraus. Internetadresse http://www.agmarxismus.net. Wir bedanken uns für die Genehmigung, das Buch komplett zu veröffentlichen. Die Übersetzung stammt von Amela Mirkovic.

Në shtypin shqiptar dhe atë kosovar është hapur një debat mbi fatin e çifutëve në Kosovë në shekullin e kaluar. „Gazeta Shqiptare“ e datës 01.02.2004 shkruajti: „Në kohën e pushtimit nazist të Kosovës, rreth 500 çifutë u internuan dhe u eliminuan nga gjermanët.“ Dr. Apostol Kotani e përgënjeshtroi këtë në gazetën e njohur „Koha Ditore“ të datës 03.05.2004. Zoti Kotani është autori i librit „Çifutët në Shqipëri në shekullin e kaluar“. Kotani e fillon analizën e tij tek „Koha Ditore“ me zhvillimin e komunitetit çifut në Kosovë në fillim të shekullit të 20-të. Sipas përshkrimit të Kotanit, në Kosovë jetonin deri në vitet 1910-1912 më shumë se 3000 çifutë. Zoti Kotani bazohet në dokumenta të ruajtura nga organizata çifute vendase dhe të huaja.

Keinem normalen Menschen fällt es im Jahr 2005 ein, die Unabhängigkeit Algeriens in Frage zu stellen. Wenn dagegen ein internationaler Spitzendiplomat aktuell zu Kosova befragt wird, verneint er vehement das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Mächtige Staaten sind in bestimmter Konkurrenz zueinander angetreten, um in unterschiedlicher Form, den Willen der Menschen in Kosova zu ignorieren. Der deutsche Philosoph Hegel bemerkt an einer Stelle, „dass sich Geschichte sozusagen zweimal wiederholt“. Von Karl Marx gibt es das Zitat," dass sich Geschichte einmal als Tragödie und das andere Mal als Farce“ abspielt.

In der Reihe Geschichte bietet die Redaktion von Kosova-Aktuell ihren Lesern den kompletten Text des Wiener jüdischen Schriftstellers Leo Freundlich zu Kosova, aus dem Jahr 1913 an. Leo Freundlich beschrieb 1913 eindringlich die serbischen Massacker an den Albanern, in den beiden Balkankriegen. Wer über die damaligen Verbrechen des serbischen Chauvinismus noch mehr erfahren will, dem empfehlen wir zusätzlich das Buch von Leo Trotzki „ Die Balkankriege“. Das Werk erschien vor einigen Jahren im Verlag „Arbeiterpresse“ und ist im Buchhandel erhältlich. Das Werk von Leo Trotzki schildert mehr noch als das Buch von Leo Freundlich, die ökonomischen und politischen Hintergründe der damaligen Ereignisse. Beide Schriften sind hochaktuell.