Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
07:20
20.05.2019

In einer scharfen Erklärung nahm der Schriftstellerverband Kosovas zu den sogenannten Statusverhandlungen in Wien Stellung. Gefordert wird in der Erklärung vom 3. Mai, „ein Referendum“, in dem „das Volk in Kosova seinen Willen frei bekunden kann“.

Ein Artikel von Sascha Stanicic zu Jürgen Elsässers Angriff auf die SAV und die WASG Berlin

Auf der Website der LPK (Volksbewegung Kosovas) findet sich eine Erklärung zur Unabhängigkeit Montenegros. Der Text stammt von Emrush Xhemajli, Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender der LPK. Wir dokumentieren für unsere Leser die Erklärung auszugsweise in deutscher Sprache.

Die LPV führt am Donnerstag den 8. Juni eine große Demonstration gegen die kolonialistische Herrschaft der UNMIK in Prishtina durch. Immer mehr bundesdeutsche und internationale Medien werden auf die LPV mit dem charismatischen Albin Kurti an der Spitze aufmerksam. Grundsätzlich fordert die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) das Recht für die Bevölkerung Kosovas über ihre staatliche Zukunft mittels eines Referendums selbst zu entscheiden. Bei der Organisation handelt es sich um eine bürgerlich-demokratische Massenbewegung, die jede Form imperialer Fremdbestimmung über Kosova ablehnt.

Der österreichische Schriftsteller Peter Handke sollte in Düsseldorf den „Heinrich-Heine Preis“ erhalten. Die Posse hat sich mittlerweile erledigt. Herr Handke verzichtete von sich aus auf die Preisverleihung. Der selbsternannte „Anwalt Serbiens“ Peter Handke war ein erklärter Anhänger der Politik des serbischen Chauvinisten Milosevic. Gegen die Preisverleihung an Handke wannten sich auch einige serbische Schriftsteller. Ihre Artikel verdienen es auch dem deutschsprachigem Massenpublikum zugänglich gemacht zu werden. Sie unterscheiden sich wohltuend von der Haltung serbischer Faschisten und von der Haltung bundesdeutscher „linksliberaler Literaturästheten“

Der Herr über Kosovas Wirtschaft ist die „Kosova-Treuhandagentur“ unter Leitung des deutschen Diplomaten Joachim Rücker. Einst wurden die albanischen Arbeiter durch das serbische chauvinistische Regime von ihren Arbeitsplätzen verjagt. Die Wirtschaft Kosovas wurde in den Dienst der sich entwickelnden nationalen serbischen Bourgeoisie unter Milosevic gestellt. Seit der Existenz der UNMIK Kolonialherrschaft in Kosova ist die Ökonomie des Landes in das Visier großer imperialer Mächte und Konzerne geraten.

Albanien gilt als das einzige Land in Europa indem es nach der nazistischen Besatzung mehr Juden gab als vorher. Zu den Hintergründen dieser einmaligen Entwicklung publizieren wir einen Artikel von Herrn Albert Ramaj. Der Artikel von Albert Ramaj, der auch die etwas andere Entwicklung in Kosova nicht verschweigt, erschien mit ähnlichem Inhalt bereits Ende Mai in albanischer Sprache in der Tageszeitung Koha Ditore.