Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
20:36
28.05.2017

 „12 Uhr 44, die Zeit ist abgelaufen-UNMIK go Home“: Brutaler Polizeieinsatz
Am Samstag den 1. April führte die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) neuerlich eine phantasievolle Aktion gegen die UNMIK Kolonialmacht in Kosova durch. In Gjilan wurden Parolen gesprüht und gemalt. Es war zu lesen: „12 Uhr 44 die Zeit ist abgelaufen, Unmik go Home“.

 

 

Dringender Solidaritätsappell:

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Die Seite Kosova-Aktuell betrachtet Kosova aus einer anderen Sichtweise als der üblichen. Es geht darum, die gängigen Klischeevorstellungen - vor allem bezüglich der Geschichte Kosovas und der aktuellen Situation - aufzubrechen. Wir werden uns bemühen der allgemeinen Unkenntnis Daten und Fakten entgegenzustellen. Dies ist besonders für den deutschen Sprachraum notwendig, denn in Kosova sind Bundeswehrsoldaten stationiert und Kosova hat einen hohen Stellenwert für die deutsche Diplomatie.

In diesem Zusammenhang sind originäre Positionen aus Kosova besonders wichtig, denn über ihr Schicksal müssen die Menschen in Kosova selbst entscheiden. Wir dokumentieren Positionen aus dem politischen Spektrum Kosovas. Auf unserer Seite kommen die Menschen aus der Region zu Wort. Ihre Wünsche und Vorstellungen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Denn Menschen in Kosova werden demokratische und soziale Rechte vorenthalten. Dieser Zustand ist unannehmbar.

Der Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung bis hin zur staatlichen Selbständigkeit darf den Kosovaren nicht länger vorenthalten werden. Wir stimmen mit dem Ziel, ein demokratisches, unabhängiges und glückliches Kosova zu schaffen, überein. Dabei geht es nicht darum, nur für eine „nationale Partei“ einzutreten. Im Gegenteil, nur durch eine demokratische Lösung der nationalen Frage kann das Verhältnis zwischen den verschiedenen nationalen Gruppen entspannt werden. Ein souveränes Kosova mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Bürger, egal welcher Herkunft, bietet die Perspektive, allen fortschrittlichen Kräften auf dem Balkan zu nützen.

Die Zukunft des Balkans besteht in der Reorganisation demokratischer und sozialer Strukturen. Chauvinismus und Rassismus müssen überwunden werden. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die Akzeptanz der demokratischen Rechte der Menschen in Kosova. Es gibt aber keine Demokratie und damit keine Chance den nationalen Hader zu beenden, solange die Unabhängigkeit Kosovas, durch wen auch immer, nicht akzeptiert wird.

Die Redaktion

Max Brym, Deniz Faber, Agron Sadiku und Kastriot Zeka.