Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:27
20.10.2019

Am vergangenen Sonntag gewann Evo Morales, Präsidentschaftskandidat der „Bewegung zum Sozialismus“ klar die Wahlen in Bolivien. Morales trat für Gerechtigkeit und Solidarität ein. Sein Wahlkampf sprach besonders die Armen im Land an. Morales forderte die Verstaatlichung der Gasvorkommen (bisher im Eigentum von US-Konzernen) sowie die Legalisierung des Coca-Anbaues. Der Wahlsieg von Evo Morales in einem Land, in dem 60% der Bevölkerung unter extremer Armut leiden ist kein Zufall. In ganz Lateinamerika wird der Widerstand gegen neoliberale Privatisierungspläne und die angeblichen Selbstheilungskräfte des Marktes stärker. Der Präsident Venezuelas Chavez nationalisierte weitgehend die Ölproduktion des Landes (Venezuela ist der fünft größte Erdölproduzent auf der Welt) und finanziert damit weitreichende Sozialprogramme.

Fatmir Sejdiu soll nach dem Willen der UNMIK künftiger Präsident von Kosova werden. Das langjährige Leitungsmitglied der LDK, Sejdiu, entspricht offenbar den Bedürfnissen der UNMIK Kolonialverwaltung in Kosova. Dafür spricht, wie der Name Sejdiu ins Spiel gebracht wurde. Lange bevor die LDK sich auf einen Nachfolger für Ibrahim Rugova verständigte gratulierten Herr Solana, Herr Philipp Goldberg (US-Büroleiter in Prishtina) und andere Sejdiu zur Nominierung. Einige LDK Präsidiumsmitglieder beichteten der Zeitung Lajm am 3. Februar, dass UNMIK Protektoratsleiter Petersen auf Sejdiu, als Kandidaten bestand. Der eigentliche Favorit innerhalb der LDK, Parlamentspräsident Nexhat Daci, wurde in der internationalen Presse als „egozentrisch und unberechenbar“ abgewatscht.

Der Österreicher Albert Rohan (stellvertretender UN Verhandlungsführer bei den Statusverhandlungen in Wien) weilte in Kosova, gab Pressekonferenzen und sprach mit Politikern. Mit markigen Worten betonte Rohan, „dass es keine Teilung Kosovas geben wird“. Gleichzeitig betonte Rohan die „Notwendigkeit im Rahmen der Dezentralisierung Kosovas den neuen serbischen Gemeinden maximale Autonomie zu gewähren“.

DasRecht Kosovas auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung beruht auf derDemokratie und der Achtung der Menschenrechte und darauf, dass es eineZumutung wäre, wenn nach allen den vorangegangenen schwerstenVerbrechen, die unter Milosevic verübt wurden, Kosova in Serbienverblieben müsste. Daraus resultiert, dass es sich bei derUnterstützung der künftigen Unabhängigkeit nicht um eine rechtslastige,sondern um demokratische Forderung handelt, auch wenn Elsässer und Co.das anders sehen möchten.

Die Aussagen von Emrush Xemaijli, die Kastriot Zeka auf Deutsch übersetzt auf der Homepage eingestellt hat, betreffs der Unabhängigkeit von Kosova und Montenegro kann ich unterschreiben.

Bestimmte deutsche „Linke“ negieren seit Jahren das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Ihre Argumentationskette trieb sie zur selben Haltung, wie sie der Chauvinist und Pseudosozialist Milisevic an den Tag legte. Statt sich mit der realen Unterdrückung der Menschen in Kosova zu beschäftigen, sahen sie in Milosevic den „ Kämpfer gegen den Imperialismus“. Die von den serbischen Milizen in Kosova verübten Morde ignorierten sie einfach. Die Ablehnung des „Selbstbestimmungsrechtes“ Kosovas führt sie heute an die Seite bestimmter imperialer Mächte, die dem Volk in Kosova ein Referendum über seine staatliche Zukunft verweigern.

 „12 Uhr 44, die Zeit ist abgelaufen-UNMIK go Home“: Brutaler Polizeieinsatz
Am Samstag den 1. April führte die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) neuerlich eine phantasievolle Aktion gegen die UNMIK Kolonialmacht in Kosova durch. In Gjilan wurden Parolen gesprüht und gemalt. Es war zu lesen: „12 Uhr 44 die Zeit ist abgelaufen, Unmik go Home“.

 Dringend Solidaritätsappell:

Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Vor Ort recherchieren unsere Redakteure , mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

Vielen Dank für eure Spenden im Voraus

 

Max Brym Chefredakteur von Kosova-Aktuell

 

Spenden

Zahlt Bitte ein unter -Verantwortung für Flüchtlinge e.V. Sparkasse Leipzig Kontonummer: 1090088457 BLZ: 86055592 IBAN: DE26860555921090088457 Verwendungszweck: Kosova Aktuell- 

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 Bikd von Max Brym Chefredakteur von Kosova-Altuell gemalt von dem Künstler Gazmend Freitag aus Linz.

Bildergebnis für Bild Max Brym Gazmend Freitag