Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:32
24.06.2019
Gjermanisht shqip      Vergangenen Freitag gab es einen Schweige und Protestmarsch in Tirana, nach dem Explosionsunglück im Dorf Gërdec in der Kommune Vorës. Bis jetzt forderte die Explosion des Pulvers und der waffentechnischen Stoffe am 15 März, 21 Menschenleben. An dem Protestmarsch in Tirana nahmen 20.000 Menschen teil. Die Wut richtete sich gegen die Regierung Berisha und den korrupten Staatsapparat. Immer wieder tauchten Parolen auf, wie – Nieder mit der Regierung- oder- Wir fordern Aufklärung und Konsequenzen-. An dem Protestmarsch beteiligten sich

führende Politiker des offiziellen politischen linken Spektrums . Darunter Edi Rama, Ilir Meta, Skënder Gjinushi, Paskal Milo und Neritan Ceka.

Gefährliche Enthüllungen

Bis jetzt ist folgendes bekannt. Bis zum Jahr 2002 wurden Teile des enormen Munitionsvorrates Albaniens durch den Staat in gesicherten Anlagen vernichtet.

  1. Im Jahr 2002 übernahmen im Rahmen des Privatisierungsprozesses kapitalistische Unternehmen die Munitionsvorräte.

  2. Dabei ging es in erster Linie um die kommerzielle Verwertung der Munition, der Zünder und des Pulvers.

  3. Es wurden Patronenhülsen und das Material verkauft. Sämtliche Abnehmer sind noch nicht bekannt.

  4. Wie jetzt bekannt wurde beauftragte das US Verteidigungsministerium die Firma AEY ltd mit der Überbringung der Munition für den Krieg in Afghanistan. Zwischenzeitlich waren aber andere Firmen ebenso an dem Geschäft beteiligt. Am Ende nur noch die Firma 'Southern Ammunition Company' (SAC), die über keinen Internetauftritt verfügt. Die dubiose Firma gibt in den USA nur eine lächerlich geringe Steuererklärung ab. Ihr Hauptpartner ist Mihal Delijorgji, mit der Firma Alba Demil

    Letzterer ist als Meister der Korruption und der Ausbeutung in Albanien und am Balkan bestens bekannt.

  5. Bestimmte albanische Medien berichten darüber, dass der Sohn von Ministerpräsident Berisha mit solchen Gestalten eng verbunden ist. Das Geschäft aus Munitionsvernichtung und Waffenhandel wird vom Staat finanziert und die Gewinne aus dem Deal landen auf dubiosen internationalen Geschäftsbanken.

  6. Die Firma Alba Demil garantierte keinerlei Sicherheitsstandards auf dem Gelände und beschäftigte wie das albanische Fernsehen berichtete auch Kinder.

  7. Eine staatliche Aufsicht über den Prozess der Munitionsentsorgung hat es scheinbar nicht gegeben. Die verschiedenen Institutionen machen sich zurzeit gegenseitig dafür verantwortlich.

 

Wirklich verantwortlich für die Katastrophe ist das System des kapitalistischen Neoliberalismus. Risiken und Menschenleben zählen nicht, entscheidend ist der Profit . Albanien wurde und wird vom US- Imperialismus als wichtige Munitionsdrehscheibe für den Krieg in Afghanistan benützt. Dabei wollen auch örtliche privilegierte Gestalten nicht zu kurz kommen. Tatsache ist, die Regierung Berisha verträgt sich nicht mit den Interessen der einfachen Menschen in Albanien. Diese Regierung und das System der Abhängigkeit von imperialen Strukturen und kapitalistischen Verwertungsprozessen muss beseitigt werden.

 

Dokumentation 

 

Marshimi, 20 mijë vetë protestë kundër Berishës

 


Shkruan: Darina Tanushi

Rreth 20 mijë qytetarë, të drejtuar nga krerët e opozitës, protestuan dje pasdite me heshtjen e tyre ndaj Qeverisë. Ata heshtën në nderim të 21 viktimave që humbën jetët nga shpërthimi i fuqishëm në Gërdec të Vorës. Ndjenja e dhimbjes për familjet e dëmtuara nga kjo ngjarje e tmerrshme ka bashkuar dje krerët e opozitës së majtë, Edi Rama, Ilir Meta, Skënder Gjinushi, Paskal Milo e Neritan Ceka, si dhe mijëra qytetarë që kanë ndezur shumë qirinj në shkallët e Kryeministrisë. Aty kanë qëndruar vetëm disa minuta, për të pritur ndoshta një dalje të Kryeministrit në ballkon, ndërsa më pas ndaluan edhe disa çaste para selisë së Presidencës. Ashtu siç veprohet në një ceremoni mortore, kortezhi i gjatë i qytetarëve ka marshuar që prej sheshit “Skënderbej” drejt bulevardit “Dëshmorët e Kombit”, deri në sheshin “Nënë Tereza”.