Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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21.09.2017

Die syrischen Chemiewaffen sollen vernichtet werden. Ausgerechnet in Albanien soll nun diese Operation durchgeführt werden. Spiegel Online schreibt dazu: „Syrien hat angegeben, 1290 Tonnen Chemiewaffen zu besitzen, darunter wohl einige der gefährlichsten chemischen Kampfstoffe wie Sarin, das Nervengift VX

und Senfgas. Dazu hat es 1230 Tonnen nicht gefüllte chemische Munition deklariert, also Raketen oder Geschosse, die sich mit chemischen Kampfstoffen versetzen lassen.“ Die US Regierung hat bis dato nur Absagen von verschiedenen Staaten erhalten. In den letzten Tagen wurde nun Druck auf die albanische Regierung ausgeübt diese Waffen zu übernehmen und zu zerstören. Das Land Norwegen hat als erstes den Amerikanern abgesagt. Ein norwegisches Gesetz verbietet es Oslo, giftige organische Abfälle zu entsorgen. Jetzt hat der albanische Regierungschef Edi Rama ein Problem. Im Wahlkampf hat die „ Sozialistische Partei“ versprochen“ „ Giftmüll und Waffenimporte zwecks Ensorgung zu verbieten“. In Albanien wächst jetzt der Widerstand gegen die Entsorgung der gefährlichen Chemiewaffen im Land. Es haben sich Bürgerinitiativen gegen die Abnahme der „ chemischen Waffen“ aus Syrien in Albanien gebildet. In der Tat, die schwedische Regierung lehnte die Abnahme der Waffen wegen „ technischer Gründe“ ab. Genauso verhielt sich die belgische Regierung. Die Vernichtung gefährde nach Aussagen von Politikern aus diesen Ländern, „die Sicherheit der Bürger“. Ausgerechnet in Albanien soll dies nach der US Regierung , „kein Problem darstellen“. Seit Jahren wird Albanien als europäisches Giftmüllimportland missbraucht. Daran bereicherten sich albanische Geschäftsleute. Jetzt soll das ungeheure syrische Chemiewaffenpotential dazu kommen. Der Widerstand in der albanischen Bevölkerung wächst. Auf Spiegel Online ist zu lesen: Nun steckt Albaniens Regierung in der Klemme. Will sie lieber den wichtigen westlichen Partner verärgern oder einen Teil der eigenen Bevölkerung? Über diese Frage diskutiert man in Tirana seit Wochen. "Wir haben noch keine Entscheidung getroffen", sagte Albaniens Außenminister Ditmir Bushati der französischen Zeitung "Le Monde". Es geht jetzt darum den Widerstand gegen die Chemiewaffenimporte nach Albanien zu verstärken. Unter dem Link unten kann man per Online gegen die Chemiewaffen in Albanien protestieren.



https://secure.avaaz.org/en/petition/Peticion_kunder_pranimit_te_armeve_kimike_te_Sirise_nga_Shqiperia_No_to_Assad_Chemical_Weapons_in_Albania/?copy&mobile=1