Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
17:38
22.10.2017

Die Regierung von Ministerpräsident Gruevski steckt in einer tiefen politischen Krise. Für den 17 Mai ruft die Opposition zu einer Massendemonstration in Skopje auf. In den letzten Monaten kam es immer wieder zu spontanen sozialen und demokratischen Protesten gegen die Regierung Gruevski. In Mazedonien wurde alles was nicht niet und nagelfest ist privatisiert. Die Arbeiter wurden ohne soziale

Rechte zu besitzen in tiefste Armut entlassen. Die Regierung selbst- dazu gehört auch die BDI-des ehemaligen UCK Führers Ali Ahmeti- ist momentan in einen Riesenskandal verwickelt. Das Innenministerium soll 20.000 Menschen abgehört haben. Zudem werden der Regierung „ Auftragsmorde“ unterstellt. Es schien eng zu werden für die Regierung Gruevski. Die angeblichen UCK Aktionen passen der Regierung jetzt hervorragend ins Konzept. Der nationale Konflikt, der Terror gegen die Albaner soll die angeschlagene Regierung retten. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Viele Fakten sprechen bezüglich des Terrors der mazedonischen Einheiten in Komanova von einer bewussten Provokation. Wir dokumentieren dazu einen Artikel aus Kosova- News

 

Dokumentation

Ein mazedonischer Polizist der bei den Gefechten in Kumanova zum Einsatz kam sagte in einem Interview für ein mazedonisches Internetportal, dass ein verwunderter Polizist zu ihm gesagt haben soll, dass die bewaffnete Gruppe russisch und serbisch gesprochen haben soll.

Der Polizist der bei den Gefechten angeschossen wurde, näherte sich der bewaffneten Gruppe und konnte hören, wie sich die Männer auf russisch und serbisch unterhielten und Anweisungen gegeben haben.

Weiter sagte er, dass die Gruppe eine ziemlich gute militärische Ausbildung genossen haben muss. Laut dem Polizisten konnten die Bewegungen und Aktionen der bewaffneten Gruppe, nur von einer Spezialeinheit durchgeführt werden.

Auch die hohe Zahl der Toten mazedonischen Polizisten lässt vermuten, dass es sich bei der bewaffneten Gruppe um ausgebildete Spezialisten gehandelt haben muss. 8 Polizisten starben und 30 weitere wurden verletzt.

Die mazedonischen Behörden sprechen offiziell von etwa 50 Männer, die der Gruppe angehört haben sollen und sich 30 Stunden lang Gefechte mit der Polizei geliefert haben. Fragen wirft aber die Tatsache auf, dass man eine Gruppe von 50 Männern mit schweren Kriegswaffen nur schwer unauffällig ausrüsten kann, ohne das internationale Geheimdienste oder selbst die Grenzpolizei dies mitbekommen würden.

Des-weiteren braucht man für eine 30 stundenlange militärische Auseinandersetzung, genügend Nachschub der Munition. Für eine 50 Mann starke Gruppe, die sich 30 stundenlang ununterbrochen im Gefecht mit dem mazedonischen Militär befindet, müssten es mindestens 2-3 Lastwagen mit militärischer Ausrüstung gewesen sein. Wie diese Waffen unbemerkt nach Mazedonien kommen konnten ist schwer nachvollziehbar. Die UÇK hat sich nach dem Konflikt im Jahre 2001 vollständig aufgelöst und wurde von der Nato entwaffnet.

Unklar ist auch ob es sich wirklich um 8 Tote Polizisten handelt, da keine vollständigen Namen aller verstorbenen Polizisten veröffentlicht wurden. Unter den Toten Polizisten soll auch ein albanisch-stämmiger Polizist sein. Dieser wurde einen Tag nach seinem Tod beerdigt. Der Tote Polizist wurde ohne eine Obduktion des Leichnams im Schnellverfahren beerdigt. 

Auch das veröffentlichte Video der mazedonischen Regierung, in dem man die vier angeblich Gefangenen Männer der bewaffneten Gruppe sieht, wirft große Fragen auf. In dem Video ist deutlich erkennbar, dass die Männer nicht aus Kosova sind, sondern Bewohner der Stadt Kumanova. Die Regierung sprach von einer Bande aus Kosova. Bürger der Stadt Kumanova sagten, dass die Männer aus dem Video keine Angehörigen der bewaffneten Gruppe sein können. Einer der Männer ist Friseur in Kumanova.

Foto për kom