Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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24.10.2020
Im Stadtteil "Kroi i Vitakut" im Norden Mitrovicas, bleibt die Lage gespannt und hochexplosiv. In dieses Viertel wollen bestimmte Albaner in ihre Häuser zurückkehren. Seit Tagen werden sie von serbischen Faschisten angegriffen. Das Informationsbüro der KFOR beschrieb das Niveau der Gewaltaktionen der revoltierenden Serben während des Protestes

als unakzeptabel. "Die Protestierenden haben Waffen verwendet und haben ununterbrochen in Richtung der Mitglieder der EULEX und Arbeitern, die sich am Ort des Geschehens aufhielten, geschossen." Während dessen wird das Engagement der internationalen Truppen für alle Bürger Kosovas für Sicherheit zu sorgen, zugesichert. " Diesen Zusicherungen ist nur bedingt zu glauben. Der Terror der serbischen Faschisten welche schossen und Handgranaten warfen wurde nur mit Tränengas beantwortet. Dennoch wurde am gestrigen Mittwoch der Baustein des ersten Hauses in diesem Viertel gelegt. "Ich bin sehr glücklich, dass mein Haus nach 10 Jahren wieder aufgebaut wird", wird der Einwohner dieses Viertels, Burim Mehmeti, von KosovaLive zitiert. 10 Jahre hatte seine neunköpfige Familie in kollektiven Einrichtungen verbracht. Sobald ihr Haus fertig gebaut ist, möchten sie zurück kehren und dort ein neues Leben beginnen.. Das normale Leben kann allerdings nur stattfinden wenn die serbische Parallelstruktur in Mitrovica aufgelöst wird. Von der UNMIK und der EULEX ist dies nicht zu erwarten, denn im Athisaari- Plan wurde bekanntlich die ethnische Teilung Kosovas festgeschrieben. Die Erklärung von Polizeisprecher Besim Hoti: „ "Der Sicherheitszustand in "Kroin e Vitakut" ist unter Kontrolle der Sicherheitskräfte, der Polizei Kosovas, der EULEX und der KFOR", kann nur als schlechter Witz empfunden werden. Die serbischen Faschisten in Mitrovica sind bewaffnet und werden mit ihrer Struktur von der EULEX beschützt. Am Montag hatten Serben mit Handgranaten und Schusswaffen auf Mitglieder der EULEX geschossen. Dabei wurden mehrere Personen schwer verletzt. Ergo nur direkte Angriffe auf KFOR und EULEX Kräfte werden mit Tränengas bekämpft.