Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:44
26.10.2020
Die UNMIK ermöglichte nationalistische Provokationen- Polizei und Militärschutz für die serbischen Chauvinisten

Die Agentur Reuters meldet: „Unter größten Sicherheitsvorkehrungen der Nato haben die Serben im Kosovo am Jahrestag der Amselfeld-Schlacht ihren Anspruch auf die Provinz demonstriert. Soldaten der Kfor-Truppe sicherten am Donnerstag die Marschroute von Mitrovica zum Kloster Gracanica ab, einer serbischen Enklave in der Nähe der Hauptstadt Pristina, wo die zentrale Gedenkfeier stattfinden sollte. UN-Soldaten begleiteten den Zug aus mehreren hundert Nationalisten.“

 

Einzelne Demonstranten trugen T-Shirts mit Aufdrucken der nationalistischen "Garde des Zars Lazar", die zu einem "Krieg zur Befreiung serbischen Lands" aufriefen.“ Offen durften demzufolge Anhänger der kürzlich aufgestellten paramilitärischen Gruppe „ Zar Lazar“ in Kosova für ihre nationalistische Kriegsdrohung demonstrieren . Die Erklärung von Kfor-Kommandeur Roland Kather, „die Nato werde gegen paramilitärische Verbindungen durchgreifen“ ist eine grobe Lüge. Die UNMIK Administration kooperiert mit den serbischen Chauvinisten. In Mitrovica in der Nähe des berüchtigten Cafes Dolce Vita feierten am 28. Juni tausende Faschisten vor einem neuen Ehrenmal, welches ihnen die UNMIK genehmigte.

Der "Kongress der serbischen Einheit" kündigte in Gracanica an, bei der Feier all den Kämpfern die Ehre erweisen zu wollen, die bei der Verteidigung der christlichen Zivilisation und ganz Europas gegen den Islam gefallen seien. Am 28. Juni 1389 verloren angeblich nur die Serben in der Schlacht auf dem Gebiet des heutigen Kosova gegen das Osmanische Reich eine historische Schlacht. "Wer diesem Volk das Herz herausschneiden will, will es auf dieser Erde vernichten", sagte der serbisch-orthodoxe Bischof Amfilohije. Der islamophile Nationalismus des serbisch-orthodoxe Bischof Amfilohije in Verbindung mit den weltlichen serbischen Nationalisten darf sich in Kosova auf der Basis der UNMIK Herrschaft austoben. Im Gegensatz dazu kriminalisiert das kolonialistische UNMIK Regime jeden demokratischen Protest der Bevölkerung Kosovas für das Selbstbestimmungsrecht.