Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
04:42
19.09.2020
Rechtsextreme Fan-Gewalt hat als politisches Kampfmittel in Serbien Tradition. Schon zu Zeiten von Slobodan Milosevic wurden Fußball-Schläger von Politikern instrumentalisiert. Aus Hooligans von Roter Stern Belgrad rekrutierte der später ermordete Kriegsverbrecher Zeljko Raznatovic seine gefürchtete Miliz.Der Anführer der serbischen Hooligans in Genua, Italien Ivan Bogdanov ist 30-Jahre alt . In Serbien liegen einige Strafanzeigen gegen ihn wegen

Übergriffen gegen Polizeibeamte vor. Ivan Bogdanov werden enge Verbindungen zu Drogenhändlern und andere Kriminellen nachgesagt.

Er steht auch im Verdacht, an den Angriffen auf die amerikanische Botschaft im Jahr 2008 beteiligt gewesen zu sein.
Nach Erkenntnissen der serbischen Ermittlungsbehörden gilt Bogdanov als einer der Führer der extremistischen Gruppe von Fußballfans des KF Red Star als auch der Ultras Boys von Roter Stern Belgrad. " Er ist Mitglied der extremistischen Bewegung "Bewegung 1389."
Ivan Bogdanov ist offiziell nicht berufstätig und arbeitet von Zeit zu Zeit als Sicherheitsbeauftragter eines Unternehmens. Das Unternehmen ist nicht bekannt.
Bogdanov bezeichnet sich selbst als „Verteidiger des Kosovo“.
Bogdanov wurde oftmals kurz festgenommen Er hat an gewalttätigen Protesten in Belgrad teilgenommen. Dies war - nach der Erklärung der Unabhängigkeit Kosovas im Jahr 2008 und die Verhaftung von Radovan Karadzic im Jahr 2008.

Wer steckt hinter Ivan Bogdanov ?


Die Zeitung „20 Minuten Online schreibt: „Die Motive erklärte Ultra «Slobo» aus den

Reihen Roter Stern Belgrads gegenüber dem italienischen Fernsehsender Rai: «Wir sind keine Nazis, wir sind Nationalisten und damit gegen den EU-Beitritt Serbiens.» Das Spiel sei die perfekte Bühne für einen Protest gewesen. «Wir sind gegen die Unabhängigkeit des Kosovos und haben deshalb die albanische Flagge angezündet.» Die Ausschreitungen muss man auch im Zusammenhang mit den gewalttätigen Übergriffen an der Gay Parade am Wochenende in Belgrad gesehen. «Es ist der Versuch, Serbien durch Ausschreitungen zu destabilisieren», sagt ein Informant gegenüber «Press Online». Als Drahtzieher wird «Kokain-König» Darko Saric gehandelt, wie «B92» und «Press Online» berichten. «Es bestehen ernsthafte Indizien, dass er dahinter steckt», soll die Quelle aus Geheimdienstkreisen gesagt haben, «er will Chaos auf den Straßen.» Demnach sei es auch nicht der Höhepunkt, sondern der Anfang weiterer Aktionen. Slobodan Homen sagte gegenüber «B92», dass es «logisch und möglich» wäre, dass Saric und auch russische Extremisten hinter den Ausschreitungen in Genua und Belgrad steckten.

 

Ivan Bogdanov im Gewahrsam der italienischen Polizei


Serbischer Ultra-Chef ist in Haft


Quelle http://www.20min.ch/diashow/diashow.tmpl?showid=33158