Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
04:40
23.09.2020
Auf die sogenannten Oktoberrevolution in Serbien vor zehn Jahren gehen zur Zeit viele Tageszeitungen in Deutschland ein. Vor zehn Jahren wurde Milosevic gestürzt, aber seine Partei hat heute in Serbien mehrere Minister. Die alten Oligarchen aus der Milosevic Ära stellen in Serbien den entscheidenden ökonomischen Faktor dar. In Serbien wurde und wird wild privatisiert. Nach Einschätzung der Weltbank sind 3 Millionen Menschen in Serbien arm. Wir

dokumentieren zudem einen Artikel aus dem „ Wirtschaftsblatt“ ab, indem es um die Privatisierung der „Telekom Srbija" geht. Der Artikel beleuchtet die Versuche von Telekom Austria den Hauptanteil von „Telekom Srbija" zu bekommen. Bekannt sind auch die Versuche der TA die höchst profitable PTK in Kosova unter ihre Finger zu bekommen.

Dokumentation

Serbien: Die versandete Revolution

05.10.2010 | 18:51 |  von Thomas Roser (Belgrad) (Die Presse)

Zehn Jahre nach dem Sturz des verhassten serbischen Autokraten Slobodan Milošević blicken die Veteranen der "Bagger-Revolution" ernüchtert auf ein "verlorenes Jahrzehnt" enttäuschter Hoffnungen zurück.

Quelle http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/599903/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Verlorene Illusionen

Zehn Jahre nach dem Sturz von Präsident Slobodan Milosevic sitzen dessen frühere Anhänger wieder auf Führungsposten in Politik und Wirtschaft. Vergangenheitsbewältigung? Fehlanzeige! VON ANDREJ IVANJI

Mann mit dem Modell eines Bulldozers, dem Symbol der serbischen Revolution. Foto: dapd

BELGRAD taz | Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht? Die von Slobodan Milosevic gegründete Sozialistische Partei Serbiens (SPS) ist Juniorpartner in der serbischen pro-europäischen Regierung. An der Spitze des serbischen Innen-, Energie- und Unterrichtsministeriums und des Parlaments stehen ehemalige Mitläufer von Milosevic, die sich nie öffentlich von dessen Politik distanziert haben.

Quelle http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/verlorene-illusionen/

 

Telekom Austria klopft wieder in Serbien an

Am Dienstag hat die Telekom Austria (TA) die Übernahme der restlichen 30 Prozent am Mobilfunkanbieter Velcom in Weißrussland für rund 335 Millionen € bekannt geben. Der Kaufpreis beläuft sich auf insgesamt 1, 065 Milliarden €.

"Neues Übernahmeziel der TA ist die Telekom Srbija", erklären am Prozedere beteiligte Kreise dem Wirtschafts-Blatt. Eigentümer der Telekom Srbija ist zu 80 Prozent die Republik Serbien, 20 Prozent hält die griechische OTE, eine Tochter der Deutsche Telekom. "Das im Frühjahr 2010 ausgesetzte Privatisierungsverfahren soll heuer abgeschlossen werden", sagt ein Insider. Die TA zählte bereits im Frühjahr zu den Interessenten. Offen sei, ob die Republik Serbien den Konzern in Tranchen (25 oder 50 Prozent plus eine Aktie) mit Kaufoption oder sofort komplett verkaufen will.



Quelle http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/telekom-austria-klopft-wieder-in-serbien-an-441370/index.do