Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.09.2020
In der Nähe der Kleinstadt Raska nahe an der Grenze zu Kosova wurde vor einigen Tagen eine Grabstelle ausgemacht, in der sich die Leichen von etwa 250 Menschen befinden sollen. Bei den getöteten handelt es sich um Albaner aus Kosova, die im Jahr 1999 ermordet wurden. Das Aufdecken von Massengräbern sei „eine Verpflichtung gegenüber

den Opfern“, erklärte die Belgrader Staatsanwaltschaft. Mit der Exhumierung solle bald begonnen werden, hieß es in Belgrad. Die „Märkische Allgemeine“ schreibt „An der Stelle, wo das Grab vermutet wird, befinden sich heute ein Bürogebäude und ein Parkplatz. Die Leichen seien wahrscheinlich 1999 aus Gräbern im Kosovo über die Grenze ins engere Serbien gebracht worden, sagte Vize-Generalstaatsanwalt Bruno Vekaric. Wer die Menschen getötet und die Toten dann umgebettet hat, ist noch nicht bekannt. Würden die Ermittler fündig, so wäre es schon das sechste Massengrab dieser Art und das vierte auf serbischem Gebiet. Die größte Anzahl an Leichen, über 700, wurde auf dem serbischen Militärflughafen Batajnica nahe Belgrad gefunden.“ Diese Nachricht aus der deutschen Presse erreichte die albanische Öffentlichkeit um einige Tage früher als die Menschen in Deutschland. Es ist eine Schande für die in Deutschland etablierte „ linke Presse“, dass diese Nachricht von bürgerlich konservativen Medien verbreitet wird und nicht von Organen wie der „ Jungen Welt“. Deren Balkan Redaktion befindet sich auch nach dem WEGGANG des unsäglichen Herrn Elsässer fest in der Hand von proserbischen Nationalisten wie Werner Pirker. Es ist an der Zeit, diese Typen um Pirker und Rupp aus der „ Jungen Welt“ zu entfernen. Wer mit der Wahrheit auf Kriegsfuß steht, wie die Balkan Abteilung der „Jungen Welt“ und bis heute Milosevic verteidigt, sowie die Morde in Kosova abstreitet schadet jeder wirklichen linken Politik in Deutschland.