Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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24.10.2020
Serbien hat den seine Erdölindustrie zum Vorzugspreis an Russland verkauft. Dies wurde in Anwesenheit der Präsidenten beider Länder vertraglich besiegelt. Der russische Energiekonzern Gazprom erwarb 51 Prozent am staatlichen serbischen Erdölkonzern NIS für 550 Millionen EURO. Russland und Serbien haben am vergangenen Mittwoch endgültig ein umfassendes Energieabkommen unter Dach und Fach gebracht, mit dem sich der russische Energieriese Gazprom einen vorgeschobenen Brückenkopf in Serbien sichert. Serbien verkauft dabei seine Ölindustrie zu

einem Spottpreis . Die NEUE Züricher Zeitung schreibt: „Nach unabhängigen Schätzungen ist der tatsächliche Wert des Aktienpakets mehr als doppelt so hoch.

Laut Experten handelt es sich um eine «politische Geste» Serbiens an Russland, um sich für die Unterstützung im Konflikt um die inzwischen selbständige frühere serbische Provinz Kosovo zu bedanken.“ Gazprom muss gemäss dem Vertrag zufolge bis 2012 insgesamt 550 Millionen Euro in NIS investieren.

In Moskau besprachen Kremlchef Dmitri Medwedew und der serbische Präsident Boris Tadic am Mittwoch bilaterale Fragen der beiden verbündeten Staaten.