Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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10.08.2020
Originalbild anzeigenDie ersten direkten Gespräche zwischen Kosovo und Serbien, nach der sogenannten Unabhängigkeitserklärung Kosovas wurden geführt. Die Verhandlungen stoßen in Kosova auf wenig ZUSTIMMUNG. Albin Kurti prangerte im Parlament die Verhandlungen als „weiteren Verrat“ an. Nach Kurti sollte eine „Regierung in Kosova ihre Blicke nach Albanien und nicht nach Serbien richten“. Der einflussreiche Publizist Veton Surroi erklärte: „Serbien sollte nach diesen Gesprächen mit dem EU-Kandidatenstatus belohnt werden, es ist aber unklar was Kosovo von dem Ganzen hat." Der „Standard“ aus Wien meinte zu den Verhandlungen: „Der Status quo ist

 unhaltbar, Serbien und Kosovo müssen ihre Beziehungen klären, wenn sie der EU beitreten möchten: Unter diesem von der Union und den USA vorgegebenen Leitspruch treffen sich Vertreter aus Belgrad und Prishtina seit Dienstag in Brüssel. "Nur ein Dialog führt nach Europa" , sagte EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton zum Beginn der ersten Gesprächsrunde. Die Delegationen sollten sich mindestens einmal im Monat treffen.“ Die beiden Verhandlungsführer Edita Tahiri und Borko Stefanoviqit sprachen laut Pressemitteilung von einer „ entspannten Atmosphäre“. Die Gespräche laufen ohne Tagesordnung ab. In Wahrheit handelt es sich um keinerlei Verhandlungen zwischen gleichberechtigten Partnern. Serbien lehnt die Souveränität Kosovas weiterhin ab. Es sind Verhandlungen zwischen dem Gefängnisinsassen Kosova mit dem Gefängniswärter Serbien. Diese Verhandlungen finde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft EU und dem Richter USA statt .

 

Welche Verhandlungen

 

Es kann überhaupt keine technische Frage zugunsten Kosovas, ohne Anerkennung der vollständigen Souveränität Kosovas gelöst werden. Das Geschwätz von Hashim Thaci „ es wird nicht über die Unabhängigkeit verhandelt“ ist vollkommen haltlos. Die Gespräche finden auf internationale Anordnung hin statt, auf der Basis des Ahtisarri Planes. Genau dieser Plan teilt Kosova bis zum heutigen Tag auf ethnischer Basis. Der Plan gibt Serbien viele Möglichkeiten nach Kosova hineinzuregieren. Kosova hat nur den Status der „ überwachten Unabhängigkeit“ Letztendlich gewährt die „überwachte Unabhängigkeit“ nur die UNABHÄNIGKEIT des Überwachers. Der Zirkusdirektor in Kosova ist der hohe Repräsentant der EU mit absoluten Vollmachten. Die Zeitung The Financial Times” (FT),

FT meint in ihrem Bericht völlig zurecht:“Serbien erkennt die benutzerdefinierte Stempel mit dem Namen "Republik Kosovo", nicht an. Folglich können die Hersteller von Kosovo ihre Waren nicht durch Serbien transportieren.“ Auch der kosovarische Zoll wird nicht anerkannt, weil Serbien Kosova nicht anerkennt. Ergo es kann keinen Fortschritt und keine Lösung von „ technischen Problemen“ geben, solange Serbien Kosova nicht anerkannt hat. Jede Verhandlung vor der wirklichen Souveränität Kosovas – mittels eines Referendums mit Serbien hat nur den Sinn Serbien und nicht Kosova in die EU zu transportieren. Die Financial Times aus England hat absolut recht wenn ihr Belgrader Korrespondent schreibt:“ Von den Verhandlungen kann nur Belgrad profitieren.“