Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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10.08.2020

Vollbild anzeigenKosovo ist wieder in der Weltpresse. Verantwortlich dafür sind die Ereignisse an den beiden Grenzposten 1 und 31 im Norden Kosovas. Die beiden Grenzpunkte sollten unter Kontrolle der kosovarischen Regierung mittels Sonderpolizisten gestellt werden. Kurz danach griffen serbische Nationalisten, die Grenzstationen an, verwüsteten sie und töteten einen albanischen Polizisten. Jetzt ist die Kontrolle an die KFOR übergegangen.

Bild- Ein serbischer Rechtsradikaler mit Tschetnik Fahne an der Grenze

  Deutsche und amerikanische Soldaten sichern die Grenze. Ergo der Status Quo wird wiederhergestellt. Daran werden serbische und albanische kriminelle Vereinigungen ihre Freude haben. Die beiden Grenzpunkte waren bekannt für Schmuggelgeschäfte jeglicher Art und den „ legalen“ serbischen Warenexport nach Kosova.
Der deutsche Befehlshaber der KFOR General Erhard Bühler erklärte nach einem Treffen mit serbischen Staatsvertretern: „Wir bleiben an den Grenzstellen solange es nötig ist.“. Fast vier Stunden dauerten die Gespräche am Donnerstag, zwischen der Spitze der KFOR und Vertretern der Regierung Serbiens in Zubin Potok in Kosova., Kosovapress berichtete über die Gespräche und zitierte General Bühler. Der deutsche General erklärte: . "Die Situation im Kosovo ist nach den zwei Vorfällen sehr angespannt". Bühler sagte auch, „dass nach den Scharfschützen welche den albanischen Polizisten getötet hätten gefahndet wird“. Gleichzeitig hat Bühler darauf hingewiesen , dass es keine Angehörigen der Spezialeinheiten des Kosovo, in keiner der Grenzstationen im Norden mehr gibt.“. Die serbischen Medien berichten über „schwierige Gespräche“. An den Gesprächen in Zubin Potok nahm für die EU Gjentilini Fernando und für Serbien Borislav Stefanovic, sowie der „Minister für Kosovo“ Goran Bogdanovic teil. Die serbischen Medien sprechen von komplizierten aber erfolgreichen Verhandlungen. Auffällig ist, dass zu den „ Verhandlungen“ niemand aus Kosova eingeladen war. Klar es gibt keine Unabhängigkeit für Kosova, spricht die EULEX und die KFOR spricht und agiert auf eigene Rechnung für Kosova. Das Resultat ist, alles bleibt beim alten..