Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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22.05.2019

„In solchen Augen liegt der Tod“ von Rexhep Qosja. „Die Verfolgung der Albaner im ehemaligen und heutigen Jugoslawien bildet den Hintergrund zu diesem Roman, dem Werk eines kosovo-albanischen Autors, das in deutscher Sprache erhältlich ist, eine literarische Meisterleistung in einem zwischen der Erzähltradition von Tausendundeiner Nacht und westlichen Schreibschulen stehenden Stil, zugleich ein erschütterndes politisches Zeugnis, eine vor zwei

Jahrzehnten geschriebene Warnung "vor der Apokalypse, die dem Balkan droht" (Ismail Kadare). Bestellen unter http://www.amazon.de/solchen-Augen-Dreizehn-Erz%C3%A4hlungen-k%C3%B6nnen/dp/385218200X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1363084702&sr=8-1

 

Informationen zum Autor

Rexhep Qosja verfasste zahlreiche Essays, Gedichte und Erzählungen. In vielen seiner Werke widmet er sich nationalen und politischen Fragen. Sein Roman In solchen Augen liegt der Tod wird zu den herausragenden Werken der albanischen Gegenwartsliteratur gezählt.

Während der 1990er engagierte sich Qosja in der Liga für Menschenrechte und in der Verteidigung gegen anti-albanische Aktionen der Serben in Kosovo. Seit dieser Zeit spricht er sich auch für die Bildung eines albanischen Staates aus, der das gesamte albanische Siedlungsgebiet umfassen soll.[1] In jüngster Zeit hat bei den Albanern seine Kontroverse mit dem Schriftsteller Ismail Kadare über die kulturelle Identität des albanischen Volkes für Aufmerksamkeit gesorgt. Während Kadare die Albaner für eine ausschließlich westliche Nation hält und den Islam als un-albanisch charakterisierte, vertritt Qosja einen integrativen Standpunkt. Die Albaner seien gleichermaßen von den Traditionen des Westens und des Orients geprägt.[2]

Entnommen aus http://de.wikipedia.org/wiki/Rexhep_Qosja



Die Schlangen des Blutes von Adem Demaci

Adem Demaçi entführt den Leser in eine scheinbar längst vergangene Zeit. In der ländlichen Region des Kosova führt ein archaisch anmutender Ehrenkodex zu einem Kreislauf der Gewalt, er zerstört Existenzen und führt zu sinnlosem Blutvergießen. Mustafa, der verlorene Sohn der Familie Goxhufi, kehrt nach langer Zeit in die dörfliche Gemeinschaft zurück und versucht ein drohendes Unglück abzuwenden. Während die miteinander verfeindeten Familien die herannahende Katastrophe als Schicksal akzeptieren, glaubt er, der Außenseiter, an die Möglichkeit der Veränderung. Die atmosphärisch dichte Schilderung, die genaue Beschreibung der Personen und die liebevollen Landschaftsbilder öffnen den Blick auf ein Problem, das bis in die Gegenwart hineinreicht. Bestellen unter http://www.amazon.de/Die-Schlangen-Blutes-Adem-Demaci/dp/3865481337/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1363085751&sr=1-1

Informationen zum Autor

Adem Demaçi (* 26. Februar 1936 in Priština) ist ein kosovarischer Schriftsteller und Unabhängigkeitsaktivist.

Er setzte sich für die Gleichberechtigung des Kosovo zu den anderen Teilrepubliken Jugoslawiens ein. Für seine politische Aktivität wurde er von jugoslawischen Sicherheitskräften verhaftet und war 28 Jahre lang politischer Gefangener: 1958-1961, 1964-1974 und 1975-1990. Er wird von einigen darum auch als "Nelson Mandela Kosovos" bezeichnet.[1] Demaçi leitete nach seiner Entlassung zwischen 1990 und 1995 den Menschenrechtsverein in Priština. Er war politischer Sprecher der UÇK, bis er 1999 zurücktrat. Für sein Wirken wurde er 1991 mit dem Sacharow-Friedenspreis geehrt. Er verfasste mehrere Werke während seines Lebens, einige davon wurden in mehreren Sprachen übersetzt (z.B. Die Schlangen des Blutes, albanisch Gjarprinjtë e gjakut).

Entnommen aus http://de.wikipedia.org/wiki/Adem_Dema%C3%A7i