Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
17:41
22.10.2017

Mitteilung der Redaktion von Kosova Aktuell- Die meisten Redaktionsmitglieder machen bis 11 Juni Wahlkampf für VV (Bewegung für Selbstbestimmung) in Kosova. Deshalb wird die Berichterstattung auf Kosova Aktuell von 3 Juni bis 17 Juni sehr eingeschränkt sein. Wer in Deutschland Zeit hat, dem empfehlen wir das neue Buch unseres Chefredakteurs Max Brym. Dazu unten stehend eine Rezension von Ricky Burzlaff aus Leipzig. Das wichtigste ist jedoch für alle progressiven

Menschen die Erkenntnis – Zeit für Albin Kurti - Koha per Albinin.

Buchempfehlung: Für Kippenberger bei General von Schleicher Geschrieben von Ricky Burzlaff

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) wurde schon Anfang der dreißiger Jahre zum ersten Opfer der Nazis. Viele revolutionäre Arbeiter wurden von der SA verfolgt, terrorisiert, gefoltert und ermordet, tausende Verhaftungen folgten nach der Machtergreifung Hitlers. Nachdem in der Weimarer Republik ein Präsidialkabinett unter Brüning, sowie später unter von Papen und von Schleicher errichtet wurde, löste dieser Prozess bei der KPD zu Recht Sorgen einer zunehmenden, teils schon sehr fortgeschrittenen Faschisierung aus. Fehler muss die KPD sich aber dann anrechnen lassen, als der wirkliche Faschismus kam und sie ihre Politik zunächst unbeirrt fortsetzte und damit den Nazis ins offene Messer rannte. Einer dieser Fehler war auch die Sozialfaschismusthese, welche teilweise noch bis ins Jahr 1935 bei der KPD Bestand hatte und unbestritten eine Auswirkung auf die Lähmung der Arbeiterbewegung erzielte. Man verstand schon, dass die Faschisten die physische Vernichtung der linken Arbeiterbewegung anstrebten, wollte aber dennoch keine großen Unterschiede zum sogenannten „Sozialfaschismus“ sehen. Ungeachtet dessen gab es innerhalb der KPD verschiedene Strömungen, welche Max Brym in seinem neuen Buch „Oskar Quengels Auftrag: Für Kippenberger bei General von Schleicher“ (ISBN: 978-3943150179) auch eindrucksvoll darstellt. Das Buch stellt das Ende der Weimarer Republik und den Beginn des Faschismus aus einer sehr interessanten und teils neuen Perspektive dar. Oskar Quengels berichtet in Form von Briefen an seinen Vater von seiner Funktion als Doppelagent, wobei er für den KPD-Funktionär Kippenberger eine Zeit lang im Reichswehrministerium unter General von Schleicher arbeitete, um diesem wiederum teils wahre, halbwahre und falsche Informationen über die KPD und ihre wichtigsten Funktionäre zu liefern. Die Briefe wurden vor nicht allzu langer Zeit in einem Haus in der Kirchgasse in Berlin auf einem Dachboden gefunden und gelangten nun in die Hände des Buchautors Max Brym. Nach von Schleicher ergriff Hitler die Macht und Oskar Quengel arbeitete weiter für den Nachrichtendienst der KPD, indem er u.a. Verbindungen in die oberste SA- Führung hatte. Quengel stand dabei politisch gesehen stets auf der linken Seite und war überzeugt, durch seine Tätigkeit als Doppelagent der Weltrevolution wichtige Dienste zu erweisen. Doch sein Ansehen innerhalb der KPD änderte sich. Das politische Leben von Oskar Quengel endete im Selbstmord. Historisch sehr brisant und spannend geschrieben, ist die ganze Geschichte in dem Buch von Max Brym nachzulesen. Es ist auch das Aufleben von historisch bekannten, aber auch mir bislang unbekannten Personen, die das Buch so einzigartig machen. Den fairen Umgang im Buch mit „Teddy“ Ernst Thälmann rechne ich dem Autor hoch an. Ein weiteres wichtiges Thema, welches man herauslesen kann, ist die Frage der Querfrontkonzeption, die in Kreisen von sog. Linken noch heute vorkommt. Am Ende ist es aber General von Schleicher gewesen, der mit seiner Querfrontkonzeption der betrogene Betrüger war. Rezension von Ricky Burzlaff Leipzig

 

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 Bildergebnis für Max Brym Oskar Quengel

 

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Bild vom Strand

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