Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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20.10.2019

Die Zeitung „ Wirtschaftsblatt schreibt: „Die öffentlichen Schulden Serbiens sind in den ersten drei Monaten 2012 um 3,4 Prozentpunkte auf 51,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) angestiegen. Laut einer Analyse der Notenbank erhöhten sich die Schulden per Ende März um 151 Mio. auf 14,6 Mrd. Euro, berichtete die serbische Nachrichtenagentur Tanjug am Dienstag.

Die gesetzlich festgelegte Grenze für die öffentlichen Schulden liegt in Serbien bei 45 Prozent des BIP.“Der neoliberale  serbische Fiskalrat welcher im Auftrag der EU arbeitet, hatte in der Vorwoche der neuen serbischen Regierung energische Maßnahmen empfohlen. Wie in der EU und in Osteuropa üblich wird um die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren ein soziales Kahlschlag  für den Zeitraum 2012 bis 2016 empfohlen. Im „ Wirtschaftsblatt ist zu lesen: „Kurzfristig empfiehlt das Gremium unter anderem das Einfrieren der Pensionen und der Gehälter im öffentlichen Sektor und eine Steuerreform, die auch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 18 auf 22 Prozent vorsieht. Weiter sollen bis 2016 die Staatsausgaben um einige Milliarden Euro gekürzt werden.“ Ergo in Serbien beginnt ein neuerliches soziales Verelendungsgsprogramm. Damit die Massen sich nicht dagegen wehren wird die serbische Regierung, die Spannungen speziell im Norden Kosovas verschärfen. Wider einmal wird die „Kosovo-Karte“ gezogen, um soziale Unruhen in Serbien zu vermeiden.