Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
16:40
22.04.2019

Brüssel. In Serbien regiert die Korruption, behauptet Verica Barac. Die Chefin des Anti-Korruptionsrates übt vernichtende Kritik an dem Balkanstaat. Korruption sei hier keine Systemstörung, sondern das System selbst, sagte sie in einem Interview.Die Regierung? „Eine Farce“. Die Opposition? „Serbien hat keine Opposition.“ Privatisierung? „Reine Geldwäsche“; Justiz? „Kein Schutz auch nur der grundlegendsten Menschenrechte“ - es ist starker Tobak, was Verica Barac, Chefin des Anti-Korruptionsrats in Serbien, über ihr Land zu sagen hat. Im

Am serbisch-bosnischen Grenzsee Perucac läuft seit Montag eine intensive Suche nach Leichen. Hauptsächlich handelt es sich um ERMORDETE  während des Bosnien-Krieges (1992-1995.). Der Leiter des bosnischen Institutes für Vermisste, Amor Masovic, erklärte gegenüber der Presseagentur Fena am vergangenen Dienstag, dass bisher Leichenteile von mindestens 60 Personen an dem Gewässer entdeckt worden seien. Am Mittwoch wurden sie nach

Vollbild anzeigen Die „Gruppe für Soziologische und philosophische Studien“ in Prishtina, präsentiert am kommenden Samstag das Buch "Serbien und Albanien", geschrieben von Dimitrije Tucovic. Tucovic war der historische Führer der serbischen Sozialisten vor dem ersten Weltkrieg. Im Januar 1914 erschien das Buch zum ersten mal in serbischer Sprache in Belgrad. Im Vorwort des Buches schrieb Tucovic die geradezu prophetischen Sätze :

Vorgestern waren entlang der Hauptstraße in Belgrad, zahlreiche alte Schuhe, aufgestellt, welche symbolisch den Opfern des Völkermords in Srebrenica gedachten. Verschiedene Schuhe, mit Nachrichten, wurden auf Initiative des Netzwerks "Frauen in Schwarz“ nebeneinander-gestellt. Die „ Frauen in Schwarz“ treten für ein Denkmal für die Opfer

Einige Medien in Kosova berichteten in den letzten Tagen über eine Polizeiaktion Norden Mitrovicas in großer Aufmachung. Bestimmte Medien gingen soweit, die Entdeckung eines serbischen Polizeiausweises im Wagen einer flüchtigen Person als Skandal darzustellen. Selbstverständlich hat ein serbischer Polizist in Kosova nichts verloren,

Wenn in der deutschen Presse über Kosova berichtet wird dann meist unter dem Titel „ Kampf gegen die Korruption“. In der Tat, die Korruption ist ein elementares Problem in Kosova, aber nicht nur in Kosova. Die Korruption als Massenphänomen kann auf dem gesamten Balkan beobachtet werden. Selbstverständlich auch in Serbien. Die „ Korruption“ ist aber kein

Der Privatisierungsprozess der Wirtschaft zeigt in Kosova und Serbien ähnliche Folgen. Dieser Prozess kostet Arbeitsplätze und steigert die soziale Not in beiden Ländern.. In Kosova wurden laut Gewerkschaftsangaben durch den Privatisierungsprozess 70.000 Arbeitsplätze vernichtet. Der IWF verlangt in Sachen EU- Annäherung Serbiens das

In der Nähe der Kleinstadt Raska nahe an der Grenze zu Kosova wurde vor einigen Tagen eine Grabstelle ausgemacht, in der sich die Leichen von etwa 250 Menschen befinden sollen. Bei den getöteten handelt es sich um Albaner aus Kosova, die im Jahr 1999 ermordet wurden. Das Aufdecken von Massengräbern sei „eine Verpflichtung gegenüber

Der Nationalist und kriminelle Kirchenfürst Bischof Artemije ist endgültig in den Ruhestand versetzt worden. Einst segnete das Kirchenoberhaupt, der serbisch orthodoxen Kirche , als Bischof von Prizren und Peja, die Waffen der Mörder in Kosova. Es gibt unzählige Bilder welche Bischof Artemije (Radosavljevic) dabei zeigen wie er Tschetnik

Die deutsche Autoindustrie ist schwer von der Krise auf dem kapitalistischen Weltmarkt getroffen. Es existieren Überkapazitäten zwischen 25 und 40%. Den großen Autokonzernen wird direkt durch die deutsche Regierung geholfen. Es gibt staatliche Hilfen für Autobauer wie Opel und andere Giganten. Zusätzlich wurde die Kurzarbeiterregelung

In Serbien gibt es verstärkten Widerstand  gegen die Verarmung und den Privatisierungsprozess. Ähnlich wie in Kosovo steigt in Serbien durch die Privatisierung die Massenarbeitslosigkeit. Der IWF fordert den radikalen Sozialabbau. Dagegen wehren sich immer mehr serbische Arbeiter mit unabhängigen und wirklichen Arbeiterorganisationen.