Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
09:38
17.10.2019
Agim Ceku ( „Ministerpräsident Kosovas“) sprach sich in Prishtina für die Schaffung einer selbständigen Armee in Kosova aus. Nach Ceku soll die TMK (Kosova Schutztruppe), die Basis für die zu schaffende kosovarische Armee sein. Auch andere Politiker äußerten den Wunsch in Kosova,eine eigene Armee als Bestandteil der NATO zu haben. Dieser Wunsch ist jedoch eine glatte Illusion. Die NATO wird ihre Basis in Kosova erhalten und ausbauen.

Dabei sind höchstens einige örtliche Mitarbeiter gefragt. Keiner denkt in der internationalen Politik daran, Kosova eine halbwegs selbständige militärische Formation zu gewähren. Die TMK ist ein unselbständiges Produkt in den Händen der UNMIK. Niemand erwägt Kosova militärische Relevanz und Handlungsspielräume zu ermöglichen. Selbst die bereitwilligsten Kollaborateure erhalten in dieser Frage gnadenlose Abfuhren. Die Gründe dafür sind in der ablehnenden Haltung zum Selbstbestimmungsrecht Kosovas zu suchen. In den imperialen Staaten ist der starke Wille der Menschen in Kosova, die Unabhängigkeit zu erlangen,bekannt. Deshalb soll es keinerlei Risikofaktoren gerade in militärischer Hinsicht geben. Kennzeichnend für die Haltung der großen Staaten ist dazu, die Position des deutschen Büroleiters in Prishtina, Eugen Wohlfart.

Eugen Wohlfart- „Kosova braucht keine Armee“

Anläßlich eines Treffens mit „ Präsident“ Fatmir Sejdiu erklärte der Leiter des deutschen Büros in Prishtina, Eugen Wohlfart: „ Priorität hat in Kosova die Entwicklung der Ökonomie, sowie die Fortentwicklung der Gesetzgebung, es besteht keinerlei Notwendigkeit eine Armee zu formieren.“ Herr Wohlfart fügte hinzu: „ In Kosova engagiert sich die internationale Staatengemeinschaft und die NATO, Sie brauchen keine Armee“. Fatmir Sejdiu nannte das Gespräch konstruktiv und es sei über den „zukünftigen Status Kosovas gesprochen worden“.

Dokumentation

Shefi i zyres gjermane: Kosova nuk ka nevoje per ushtri

Shefi i zyrës gjermane në Prishtinë, Eugen Volfart ka deklaruar se prioritet i Kosovës duhet të jetë zhvillimi ekonomik dhe sundimi i ligjit e jo formimi i ushtrisë.
Pas takimit me presidentin Fatmir Sejdiu, Volfart ka thënë se për shkak të angazhimit të bashkësisë ndërkombëtare dhe NATO-s, Kosova tash nuk ka nevojë për ushtri.
Ndërkaq, presidenti Sejdiu ka thënë se me diplomatin gjerman ka pasur takim të rregullt konsultativ për çështje politike dhe bisedimet për statusin e ardhshëm të vendit. |||Lajme.Net|||