Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:43
26.10.2020
Der Menschenrechtsverein KMDLNJ/CDHRF verurteilt das Vorgehen der Polizei bei der Demonstration des 10. Februars 2007 in Prishtina
In der heutigen Pressemitteilung verurteilt die Menschenrechtsorganisation KMDLNJ/CDHRF aus Prishtina, das Vorgehen der Polizei gegen den Protestzug der Bewegung „Vetevendosje“ am 10. Februar 2007 in der Hauptstadt Kosovas. Gleichzeitig wird in der Erklärung die „Gruppe der Einheit“ (Bezeichnung der Verhandlungsgruppe Kosovas in den Verhandlungen über ihren Status) beschuldigt,

für die Gewalt, die gegen die Demonstranten am 10. Februar ausgeübt wurde, und welche mit dem Tod von drei und Verletzung von über 80 Demonstranten resultierte verantwortlich zu sein. Das Team der „Einheit“ besteht aus Fatmir Sejdiu, Kole Berisha, Agim Ceku, Hashim Thaci und Veton Surroi, sie werden direkt als als Verursacher des Gewaltexplosion angegriffen.

Der Exekutiv-Direktor der KMDLNJ Bexhet Shala bezeichnet unter anderem das Verhalten der Vertreter der Interimsinstitutionen Kosovas während der Gewaltausübung auf die Bürger in den Straßen Prishtinas als zynisch. Dabei betont Herr Shala, dass die „Gruppe der Einheit“ durch das Gutheißen der Verhaftung und Forderung für die Bestrafung des Herrn Albin Kurti eindeutig die Verwicklung der lokalen und internationalen Politik bei der vorsätzlichen Gewaltausübung der Polizei auf die Bürger belegt.

Des Weiteren unterstreicht die KLMDNJ: „Das Eingreifen der Polizei ist definitiv mit einem gezielten Vorsatz geschehen. Hauptsächlich verantwortlich für die Eskalation der Gewalt sind die Polizeikräfte und ihre politischen Befehlsgeber, die den Anlass nutzten, um die Bewegung „Vetevendosje“ sowie alle Andersdenkenden aus der politischen Szene zu eliminieren. Fortdauernde Verhaftungen und Durchsuchungen der Niederlassung der Bew. Vetevendosje gemäß einem mündlichen Befehl des Staatsanwaltes zeigt die Arroganz und Ignoranz des Gesetzes. […] Die KMDLNJ lädt alle internationalen Organisationen, wie Human Rights Watch und Amnesty International ein, um ihnen die Polizeigewalt zu zeigen und diese als schwere Verletzung der Menschenrechten zu denunzieren“.

Quellen/Dokumentation:

KMDLNJ/CDHRF
www.lajme.net

Mit freundlichem Gruß

A. Ademi