Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.09.2020

Der Song «Molitva» ist mit ziemlicher Sicherheit ein Plagiat des albanischen Liedes - Ndarja-Mit der Ballade «Molitva» sang sich die Serbin Marija Serifovic ganz nach oben aufs Podest. Jetzt wird behauptet, der Song stamme eigentlich von einer albanischen Sängerin. Das Internetportal www.20min.ch schreibt dazu:

Am 13. Mai meldete „KosovaLIVE“ erschütterndes aus Kosova. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2007 gab es in Kosova 30 gelungene Selbstmorde und 58 Selbstmordversuche. Die Statistik der Kolonialpolizei SHPK belegt mit diesen Zahlen wie grausam und perspektivlos die Lage im Land ist. Nach den „ amtlichen Untersuchungen“ steigt die Zahl der Selbstmorde in Kosova kontinuierlich an. Hauptursache für die Selbstmorde, ist den offiziellen Untersuchungen zufolge, die „ schwere ökonomische Lage“ in Kosova .

Wir dokumentieren die Erklärung der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) zur neuerlichen Festnahme von Albin Kurti. Die Erklärung wurde unmittelbar nach dem neuesten Willkürakt des UNMIK Kolonialregimes am Freitag den 11. Mai publiziert.
Dokumentation gjermanisht-shqip

 

„ Der Aktivist Albin Kurti wurde heute von Angehörigen der Polizei SHPK in Besianë, gegen 16 Uhr verhaftet. Albin wurde festgenommen nachdem er die Familie des ermordeten Mon Balaj besuchte.

Gestern wurde in Prishtina der Aktivist der Bewegung „Vetevendosje“, auf Deutsch „Selbstbestimmung“, aus der dreimonatigen U-Haft entlassen. Herr Kurti wurde nach ca. neun Stunden „Freiheit“ wieder verhaftet, als er in Besiana (ehemals Podujevo) der Familie Balaj sein Beileid für den gefallenen Sohn an dem Protestzug des 10. Februars aussprach. Die erneute Inhaftierung des Herrn Kurti wird seitens der UNMIK-Behörden mit der Nichteinhaltung der äußert strengen juristischen Auflagen begründet,

gjermanisht-shqip Exakt nach 90 Tagen und 6 Stunden Haft wurde der politische Häftling Albin Kurti aus der Haftanstalt in Prizren entlassen. Das für Kurti sich zuständig fühlende UNMIK Kolonialgericht verhängte gegen Albin Kurti, jedoch weitere Maßnahmen, die ihm die Freiheit verweigern. Albin Kurti wurde mit strengen Auflagen bedacht und soll unter Hausarrest gestellt werden.

Rund 30. Personen nahmen an einer Feier der LANÇ ( Verband der Antifaschistischen Nationalen Befreiungskämpfer) zum Gedenken an den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, am 8. Mai in Prishtina teil. In einer Erklärung des Verbandes ist zu lesen: „ Wir haben für die Befreiung vom Faschismus, für die Freiheit und die Einheit der Nation gekämpft.“ Weiter steht in der Erklärung: „ Wir unterstützen den Wunsch des Volkes nach Unabhängigkeit und Souveränität“.

gjermanisht-shqip In letzter Zeit erscheinen häufig Artikel des Herausgebers von Kosova Aktuell, Max Brym, in der albanischsprachigen Presse. Die beiden neuesten erschienen am 5. und 8. Mai in Prishtina. Die Tageszeitung „Ilirira- Post“ brachte den Artikel- Kosova, Kolonie und neoliberales El Dorado- am Samstag den 5. Mai. In der Zeitung der LPV wurde der Artikel-“ Welche Freiheit gibt es in Kosova“ als Leitartikel am 8. Mai publiziert.

Wem gehört das Wasser? Gibt es ein Grundrecht des Menschen auf Energie, auf Elektrizität? Wer organisiert die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, den öffentlichen Verkehr, das Gesundheitswesen? Und zu welchem Preis? Diese Fragen stellt sich Florian Opitz in seinem Dokumentarfilm. Fragen die auch für die Menschen in Kosova von besonderer Aktualität sind.

Viele Medien in Deutschland berichteten über den Besuch des bundesdeutschen Verteidigungsministers in Kosova. Die zentrale Aussage des Herrn Ministers war sein Aufruf zur „Geduld“. Der Minister warnte vor „Unruhen in Kosovo“ und sprach sich für einen langen Verbleib der Bundeswehr in Kosova aus. Keinerlei Rolle spielt in dem diplomatischem Konflikt zwischen den verschiedenen imperialen Machtgruppen, die Selbstbestimmung des Volkes in Kosova.

Presseschau zur „UN Beobachtermission“ und ein Leserbrief zu einem Artikel von Behxet Shala - Behxet Shala der Vorsitzende des Menschenrechtsvereines KMDLNJ aus Prishtina, ist für seine spitze Feder bekannt. Kürzlich publizierte er wieder einen seiner bekannt kritisch ironischen Artikel. In dem Artikel nimmt sich Shala unter der Überschrift -AZEM VLLASI O TUNGJATË JETA?- die Tätigkeit der politischen „Elefantengruppe Kosovas“ vor.

Armut ist eine Symptom: Die Knechtschaft ist die Krankheit“, Bertrand Russel in seinem Essay: -Die Welt, wie sie sein könnte-.Wir wissen, dass Du unruhig bist, aber bleib ruhig. Wir wissen, dass Du unzufrieden bist, aber warte. Wir wissen, dass Du leidest, aber habe Geduld. (Bleib da unten, damit wir hier oben bleiben) Während des XIX u. XX Jahrhunderts hat die Industrialisierung – dort wo sie stattfand – den Nationalismus entwickelt und die Staaten gestärkt. Weniger als ein Jahrhundert später gibt es in Kosova viel Handel und sehr wenig Industrie. Der Handel ist ein typisches Merkmal von Feudalsystemen, aus Epochen, in denen Imperien herrschten. Viel schlimmer noch, die einzige Industrie, welche in Kosova halbwegs funktioniert, ist das von den Bürgern meist gehasste Unternehmen, die KEK.