Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
13:57
20.10.2019

DasRecht Kosovas auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung beruht auf derDemokratie und der Achtung der Menschenrechte und darauf, dass es eineZumutung wäre, wenn nach allen den vorangegangenen schwerstenVerbrechen, die unter Milosevic verübt wurden, Kosova in Serbienverblieben müsste. Daraus resultiert, dass es sich bei derUnterstützung der künftigen Unabhängigkeit nicht um eine rechtslastige,sondern um demokratische Forderung handelt, auch wenn Elsässer und Co.das anders sehen möchten.

Die Aussagen von Emrush Xemaijli, die Kastriot Zeka auf Deutsch übersetzt auf der Homepage eingestellt hat, betreffs der Unabhängigkeit von Kosova und Montenegro kann ich unterschreiben.

Bestimmte deutsche „Linke“ negieren seit Jahren das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Ihre Argumentationskette trieb sie zur selben Haltung, wie sie der Chauvinist und Pseudosozialist Milisevic an den Tag legte. Statt sich mit der realen Unterdrückung der Menschen in Kosova zu beschäftigen, sahen sie in Milosevic den „ Kämpfer gegen den Imperialismus“. Die von den serbischen Milizen in Kosova verübten Morde ignorierten sie einfach. Die Ablehnung des „Selbstbestimmungsrechtes“ Kosovas führt sie heute an die Seite bestimmter imperialer Mächte, die dem Volk in Kosova ein Referendum über seine staatliche Zukunft verweigern.

Auf der Website der LPK (Volksbewegung Kosovas) findet sich eine Erklärung zur Unabhängigkeit Montenegros. Der Text stammt von Emrush Xhemajli, Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender der LPK. Wir dokumentieren für unsere Leser die Erklärung auszugsweise in deutscher Sprache.

Ein Artikel von Sascha Stanicic zu Jürgen Elsässers Angriff auf die SAV und die WASG Berlin

In einer scharfen Erklärung nahm der Schriftstellerverband Kosovas zu den sogenannten Statusverhandlungen in Wien Stellung. Gefordert wird in der Erklärung vom 3. Mai, „ein Referendum“, in dem „das Volk in Kosova seinen Willen frei bekunden kann“.

In Berlin will der Landesverband der WASG entgegen dem Willen der Bundesführung der WASG, selbständig auch gegen die Linkspartei/PDS im September für das Abgeordnetenhaus kandidieren. Alle Arbeitsemigranten, Asylbewerber und Menschen mit dem Status der Duldung sollten diese Kandidatur unterstützen. Die Berliner Koalition aus SPD und Linkspartei geht gnadenlos gegen Emigranten vor. Es wird verfolgt und abgeschoben.

Der Charakter des Menschen und die Gesellschaft - Dokumentation einer Erzählung des bekannten albanischen Schriftstellers Dritero Agolli aus dem Jahr 1998.

Kosova wird im Gegensatz zum internationalem Völkerrecht bis dato das Recht auf nationale Selbstbestimmung vorenthalten. Die „Verhandlungen“ in Wien sind mit den demokratischen Prinzipien in der nationalen Frage nicht vereinbar. Fremde imperiale Interessen versuchen den Menschen in Kosova ihr Schicksal vorzugeben. Dagegen wehren sich immer mehr Menschen in der Region. Zum „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ anbei eine aktuelle und historische Dokumentation.

Sehr geehrte Damen und Herren, mit Interesse verfolge ich die Arbeit von Kosova-Aktuell. Meine Sympatie gehört Ihnen, besonders in der Auseinandersetzung mit der serbischen Chauvinistin Miroslava Beham. Auf ihren Seiten berichten Sie häufig über die sogenannten Verhandlungen in Wien. Tatsache ist, dass das Schicksal von Kosova immer noch in der Hand fremder Kolonialmächte ist. Die LKCK der ich angehöre warnte stets vor dem Bündnis mit Mächten, die selbst imperiale Interessen verfolgen.

 „12 Uhr 44, die Zeit ist abgelaufen-UNMIK go Home“: Brutaler Polizeieinsatz
Am Samstag den 1. April führte die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) neuerlich eine phantasievolle Aktion gegen die UNMIK Kolonialmacht in Kosova durch. In Gjilan wurden Parolen gesprüht und gemalt. Es war zu lesen: „12 Uhr 44 die Zeit ist abgelaufen, Unmik go Home“.

Die Seite Kosova-Aktuell betrachtet Kosova aus einer anderen Sichtweise als der üblichen. Es geht darum, die gängigen Klischeevorstellungen - vor allem bezüglich der Geschichte Kosovas und der aktuellen Situation - aufzubrechen. Wir werden uns bemühen der allgemeinen Unkenntnis Daten und Fakten entgegenzustellen. Dies ist besonders für den deutschen Sprachraum notwendig, denn in Kosova sind Bundeswehrsoldaten stationiert und Kosova hat einen hohen Stellenwert für die deutsche Diplomatie.

In diesem Zusammenhang sind originäre Positionen aus Kosova besonders wichtig, denn über ihr Schicksal müssen die Menschen in Kosova selbst entscheiden. Wir dokumentieren Positionen aus dem politischen Spektrum Kosovas. Auf unserer Seite kommen die Menschen aus der Region zu Wort. Ihre Wünsche und Vorstellungen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Denn Menschen in Kosova werden demokratische und soziale Rechte vorenthalten. Dieser Zustand ist unannehmbar.

Der Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung bis hin zur staatlichen Selbständigkeit darf den Kosovaren nicht länger vorenthalten werden. Wir stimmen mit dem Ziel, ein demokratisches, unabhängiges und glückliches Kosova zu schaffen, überein. Dabei geht es nicht darum, nur für eine „nationale Partei“ einzutreten. Im Gegenteil, nur durch eine demokratische Lösung der nationalen Frage kann das Verhältnis zwischen den verschiedenen nationalen Gruppen entspannt werden. Ein souveränes Kosova mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Bürger, egal welcher Herkunft, bietet die Perspektive, allen fortschrittlichen Kräften auf dem Balkan zu nützen.

Die Zukunft des Balkans besteht in der Reorganisation demokratischer und sozialer Strukturen. Chauvinismus und Rassismus müssen überwunden werden. Ein wesentlicher Beitrag dazu ist die Akzeptanz der demokratischen Rechte der Menschen in Kosova. Es gibt aber keine Demokratie und damit keine Chance den nationalen Hader zu beenden, solange die Unabhängigkeit Kosovas, durch wen auch immer, nicht akzeptiert wird.

Die Redaktion

Max Brym, Deniz Faber, Agron Sadiku und Kastriot Zeka.