Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
20:14
20.11.2019

 Dringend Solidaritätsappell:

Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Vor Ort recherchieren unsere Redakteure , mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

Vielen Dank für eure Spenden im Voraus

 

Max Brym Chefredakteur von Kosova-Aktuell

 

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 Bikd von Max Brym Chefredakteur von Kosova-Altuell gemalt von dem Künstler Gazmend Freitag aus Linz.

Bildergebnis für Bild Max Brym Gazmend Freitag

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeitung Kosova-Aktuell arbeitet zusammen mit dem Verein "-Verantwortung für Flüchtlinge e.V" in Leipzig

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Der Österreicher Albert Rohan (stellvertretender UN Verhandlungsführer bei den Statusverhandlungen in Wien) weilte in Kosova, gab Pressekonferenzen und sprach mit Politikern. Mit markigen Worten betonte Rohan, „dass es keine Teilung Kosovas geben wird“. Gleichzeitig betonte Rohan die „Notwendigkeit im Rahmen der Dezentralisierung Kosovas den neuen serbischen Gemeinden maximale Autonomie zu gewähren“.

Fatmir Sejdiu soll nach dem Willen der UNMIK künftiger Präsident von Kosova werden. Das langjährige Leitungsmitglied der LDK, Sejdiu, entspricht offenbar den Bedürfnissen der UNMIK Kolonialverwaltung in Kosova. Dafür spricht, wie der Name Sejdiu ins Spiel gebracht wurde. Lange bevor die LDK sich auf einen Nachfolger für Ibrahim Rugova verständigte gratulierten Herr Solana, Herr Philipp Goldberg (US-Büroleiter in Prishtina) und andere Sejdiu zur Nominierung. Einige LDK Präsidiumsmitglieder beichteten der Zeitung Lajm am 3. Februar, dass UNMIK Protektoratsleiter Petersen auf Sejdiu, als Kandidaten bestand. Der eigentliche Favorit innerhalb der LDK, Parlamentspräsident Nexhat Daci, wurde in der internationalen Presse als „egozentrisch und unberechenbar“ abgewatscht.

Die Redaktion von Kosova-Aktuell publiziert zum Zerfall Jugoslawiens und zur chauvinistischen Unterdrückung der Albaner durch den serbischen Nationalismus einige Artikel aus „ZERI I POPULLIT“, dem ehemaligen Organ der Partei der Arbeit Albaniens. Die Artikel sind historische Dokumente, der Abdruck dieser Dokumente signalisiert keineswegs „enveristische“ Neigungen in der Redaktion von Kosova-Aktuell. Allerdings haben die publizierten Artikel den Vorteil dem deutschen Lesepublikum die Geschichte Kosovas nahezubringen.

Kosova-Aktuell publiziert zum Zerfall Jugoslawiens und zur chauvinistischen Unterdrückung der Albaner durch den serbischen Nationalismus einige Artikel aus „ZERI I POPULLIT“, dem ehemaligen Organ der Partei der Arbeit Albaniens. Die Artikel sind historische Dokumente, die Veröffentlichung dieser Dokumente signalisiert keineswegs „enveristische“ Neigungen in der Redaktion von Kosova-Aktuell. Allerdings haben die publizierten Artikel den Vorteil dem deutschen Lesepublikum die Geschichte Kosovas nahezubringen. Gerade in dieser Frage herrscht bei weiten Teilen der aktuellen deutschen „Linken“ die allergrößte Verwirrung. Aus Unkenntnis über die Geschichte der Region oder durch das Abgleiten in esoterische Verdrängungstheorien, wird in Übereinstimmung mit den imperialen Mächten das Selbstbestimmungsrecht Kosovas abgelehnt. Die abgedruckten Artikel haben den Vorteil, die Debatte zu versachlichen und dem geneigtem Leser historische Fakten an die Hand zu geben.

In der Reihe Geschichte bietet die Redaktion von Kosova-Aktuell ihren Lesern den kompletten Text des Wiener jüdischen Schriftstellers Leo Freundlich zu Kosova, aus dem Jahr 1913 an. Leo Freundlich beschrieb 1913 eindringlich die serbischen Massacker an den Albanern, in den beiden Balkankriegen. Wer über die damaligen Verbrechen des serbischen Chauvinismus noch mehr erfahren will, dem empfehlen wir zusätzlich das Buch von Leo Trotzki „ Die Balkankriege“. Das Werk erschien vor einigen Jahren im Verlag „Arbeiterpresse“ und ist im Buchhandel erhältlich. Das Werk von Leo Trotzki schildert mehr noch als das Buch von Leo Freundlich, die ökonomischen und politischen Hintergründe der damaligen Ereignisse. Beide Schriften sind hochaktuell.

Am vergangenen Sonntag gewann Evo Morales, Präsidentschaftskandidat der „Bewegung zum Sozialismus“ klar die Wahlen in Bolivien. Morales trat für Gerechtigkeit und Solidarität ein. Sein Wahlkampf sprach besonders die Armen im Land an. Morales forderte die Verstaatlichung der Gasvorkommen (bisher im Eigentum von US-Konzernen) sowie die Legalisierung des Coca-Anbaues. Der Wahlsieg von Evo Morales in einem Land, in dem 60% der Bevölkerung unter extremer Armut leiden ist kein Zufall. In ganz Lateinamerika wird der Widerstand gegen neoliberale Privatisierungspläne und die angeblichen Selbstheilungskräfte des Marktes stärker. Der Präsident Venezuelas Chavez nationalisierte weitgehend die Ölproduktion des Landes (Venezuela ist der fünft größte Erdölproduzent auf der Welt) und finanziert damit weitreichende Sozialprogramme.

Der östereichische Diplomat Albert Rohan wurde zum Stellvertreter des finnischen Politikers Ahtisaari bezüglich der „Kosovo-Statusverhandlungen“ berufen. Am Samstag den 12. November zitierte die „Kleine Zeitung“ aus Graz wesentliche Positionen des Herrn Rohan. Nach der „Kleinen Zeitung“ will Herr Rohan für Kosova „ eine dauerhafte Lösung erreichen“. Diese Lösung welche Herr Rohan und die internationale Staatengemeinschaft anstrebt, ignoriert allerdings grundlegende demokratische Prinzipien. An keiner Stelle erwähnt Herr Rohan das demokratische Recht Kosovas auf nationale Selbstbestimmung. Herr Rohan will einen „ Kompromiß“ in „ergebnisoffenen Verhandlungen“ erreichen.

Keinem normalen Menschen fällt es im Jahr 2005 ein, die Unabhängigkeit Algeriens in Frage zu stellen. Wenn dagegen ein internationaler Spitzendiplomat aktuell zu Kosova befragt wird, verneint er vehement das Selbstbestimmungsrecht Kosovas. Mächtige Staaten sind in bestimmter Konkurrenz zueinander angetreten, um in unterschiedlicher Form, den Willen der Menschen in Kosova zu ignorieren. Der deutsche Philosoph Hegel bemerkt an einer Stelle, „dass sich Geschichte sozusagen zweimal wiederholt“. Von Karl Marx gibt es das Zitat," dass sich Geschichte einmal als Tragödie und das andere Mal als Farce“ abspielt.

Im August 2005 feierte Norwegen seinen einhundertsten Unabhängigkeitstag. Bis zum Jahr 1905 gehörte Norwegen zu Schweden. Die Forderung nach dem nationalen Selbstbestimmungsrecht wurde damals friedlich umgesetzt, da weder die einfachen Menschen in Schweden, noch eine imperiale Macht die Unabhängigkeit Norwegens bekämpften. Das Recht auf staatliche Lostrennung ist ein bürgerlich demokratisches Recht. Die Akzeptanz dieses Rechtes gereicht bis heute der schwedischen Arbeiterbewegung zur Ehre, denn sie verweigerte sich dem Chauvinismus der damaligen schwedischen Bourgeoisie.