Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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23.09.2020

US-Botschafter Khalilzad will neue Verhandlungen abseits des Sicherheitsrats, "die nicht einem russischen Veto ausgesetzt sind". Die USA haben die Verhandlungen im UNO-Sicherheitsrat über die Zukunft des Kosovo für gescheitert erklärt. Unmittelbar vor einer Sitzung des höchsten Gremiums der Vereinten Nationen am Freitag in New York erklärte der amerikanische UN-Botschafter Zalmay Khalilzad, es werde neue Verhandlungen außerhalb des Sicherheitsrats geben.

Der Konflikt um Kosovas Zukunft geht vor der UN in eine sehr kritische Phase über. Russland blockiert weiterhin jegliche Resolution. Imperiale Mächte wie die USA, Deutschland und Großbritanien versuchen ihre Vorstellung über eine zukünftige koloniale Beherrschung Kosovas auf der Basis des Ahtisaari- Planes durchzusetzen. Allen streitenden Mächten ist gemein, dass Sie ein Referendum und das Selbstbestimmungsrecht Kosovas ablehnen.

Newsletter der LPV NR.51 - Die Verhandlungen haben den Zweck den negativen Ahtisaari Plan zu verteidigen - Warum keine Verhandlungen - Albin Kurti unter Hausarrest - Albin Kurti, Interview - Konsultierung des Parlaments oder nicht ?

Verhandlungen um den Ahtisaari Plan zu verteidigen - Am Montag, wurde die 5. Resolution über den Status Kosovas, von Russland abgelehnt. Diese Resolution erwähnte nicht einmal die Möglichkeit auf Unabhängigkeit. Es werden weitere Verhandlungen vorgeschlagen, aber Verhandlungen über was genau?

Am 6. Juli wurde Albin Kurti in Prishtina einer gerichtlichen Anhörung unterzogen. Der bekannte Aktivist der LPV Kurti befindet sich seit 6. Juli wieder unter strengem Hausarrest in seiner Wohnung in Prishtina. Am 10 Februar nach einer Massendemonstration der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) wurde Albin Kurti festgenommen und befand sich seit dieser Zeit fast ununterbrochen in den Gefängnissen des UNMIK Kolonialregimes in Kosova. Anbei dokumentieren wir in Auszügen die Rede von Albin Kurti, vor dem Kolonialgericht am 6. Februar in Prishtina


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-Die doppelte Funktion vieler Ärzte, die vormittags Spitalärzte und nachmittags Betreiber einer Privatpraxis sind, führt jedoch dazu, dass PatientInnen mit der Begründung,die Behandlung sei im Spital nicht oder nicht so bald möglich, in die teuren Privat-Praxis umgeleitet werden- Diese und ähnliche Sätze finden sich in einem Report den Rainer Mattern für den Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH am 7. Juni 2007 erstellte.

Am vergangenem Samstag führte die LPV „ Bewegung für Selbstbestimmung „ eine erfolgreiche Demonstration für die Selbstbestimmung in Prishtina durch. Gerade in der deutschen Presse wird viel über die LPV spekuliert und teilweise verleumderisch SCHWADRONIERT. Aus diesem Grund publizieren wir gerne einen Artikel von zwei LPV Aktivisten, zum historischen Hintergrund und den ideologischen Prämissen der LPV.- Für die Redaktion Kastriot Zeka-


 

 


Gjermanisht-shqip Am heutigen Samstag fand eine erfolgreiche, friedliche und phantasievolle Demonstration der „Bewegung für Selbstbestimmung“ (LPV) in Prishtina statt. Gefordert wurde ein Referendum der Bevölkerung Kosovas, die Selbstbestimmung, sowie „Freiheit für Albin Kurti“ An der Kunstfakultät wurde eine riesige albanische Flagge angebracht. Der Aktivist Liburn Aliu erklärte unter starkem Beifall:

Gjermanisht-anglisht Dokumentation- Artikel von Maciej Zaremba über die UNMIK Kolonialherrschaft in Kosova-Diese Woche: Newsletter der LPV NR. 48- Warum sollte man am 30. Juni demonstrieren-UNMIKISTAN: Artikel von einem schwedischen Journalisten- Gerichtsprozess gegen Albin Kurti- Klischees dekonstruieren„Die USA wird die ..Arbeit für uns erledigen“

In Kosova gibt es keine Demokratie sowie keinerlei soziale Gerechtigkeit. Das Land wird von einer völlig autonomen Institution mit dem Namen UNMIK beherrscht. Der Charakter des Kolonialregimes trat besonders deutlich am 10. Februar dieses Jahres hervor. Die internationale Polizei tötete zwei Demonstranten und verletzte über 80 Personen schwer. Den Mordgesellen, die auf Befehl handelten, wurde gestattet das Land zu verlassen.

Die serbische Tsar Lazar Garde hat angekündigt am 28. Juni zum „Vidovdan“ eine Provokation in Kosova durchzuführen. Offiziell will die paramilitärische Nationalistenbande in Kosova einmarschieren. Kürzlich erst wurde der kriminelle Haufen mit dem Segen der serbisch orthodoxen Kirche gegründet. Viele albanische Gruppen und Parteien- wie die LKCK- rufen zu einer breiten Gegenmobilisierung auf. Dabei wird der UNMIK und der NATO keinerlei Vertrauen entgegengebracht.