Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
16:45
22.04.2019
Dokumentation "Huldigung an den Gräbern der Familie Jashari Am Samstag, den 5. März huldigte eine Delegation der Bewegung VETËVENDOSJE!, bestehend aus Albin Kurti, Rexhep Selimi,Aida Dërguti und Xhelal Sveçla, und legte anden Gräbern der Jasharis Blumen nieder. Die Delegation besuchte anschließend dieFamilie des legendären Kommandeurs Adem Jashari, wo sie von dem Vertreter der Familie, Rifat Jashari willkommen wurde. Albin Kurti gab den Medien bezüglich der Bedeutung des Tages und des heroischen Kampfes der Familie Jashari gegen die serbische Polizei und der paramilitärischen Kräfte im Jahr 1998 folgendes Statement: „Drei

Generationen der Familie Jashari haben sich an diesem Ort für die Befreiung des Landes und die Freiheit unseres Volkes geopfert. Der heldenreiche Kampf, geführt vom legendären Kommandanten Adem Jashari, markiert die Bildung eines nationalen Bewusstseins und einer Verbreitung des Befreiungskriegs in Kosova. Die Wurzeln der bewaffneten Organisation und der machtvollen UÇK-Angriffe sind in Prekaz. Von hier aus wurde proklamiert, dass Freiheit wichtiger als das Leben ist und dass wirkliche Freiheit nur dann besteht, wenn sie für alle da ist.“

Außerordentliche Parlamentssitzung wegen

den Verhandlungen

Am 3. März 2011 legte Lëvizja VETËVENDOSJE! dem Parlamentsvorsitzenden einen Antrag vor, um eine außerordentliche Parlamentssitzung wegen den Verhandlungen mit Serbien zu halten. Unsere diesbezügliche Erklärung verdeutlichte, dass die kosovarische Regierung sich beeilt hat, Gespräche mit Serbien zu führen. Die Stellvertretende Premierministerin Edita Tahiri wurde zur Vorsitzenden der Delegation erklärt und hat sich bereits zum ersten Mal mit dem Chefvermittler Robert Cooper getroffen. Der strategische Koordinator der Regierung für den Norden, Herr Ylber Hysa, war letzte Woche in Belgrad. Diese Gespräche begannen ohne jegliches Wissen des Parlaments der Republik Kosova, wo zwei Schlüsselfragen hätten vorher geklärt werden müssen: erstens, ob prinzipiell Gespräche geführt werden sollten und zweitens, ob sie in der Form geführt werden sollten. Folglich verlangten wir eine außerordentliche Parlamentssitzung, um über diese Gespräche zu diskutieren. Wir sind der Auffassung, dass Gespräche mit Serbien zu schädlich und zu riskant für Kosova sind und, dass nur ein Punkt in einer regulären Plenarsitzung nicht ausreichendist, um dies zu besprechen. Es gibt nichts Normales an diesen Gesprächen, als dass sie normal behandelt werden sollten. Deshalb forderten wir hierfür eine außerordentliche Tagung. Wir streben durch diese Sitzung an, eine Resolution zu bewilligen, die Bedingungen stellt, welche von Serbien zuerst erfüllt werden sollten, um die beiden Länder zu Gesprächen zu bewegen. Bei den jetzigen Umständen, während Serbien Kosova nicht als Staat anerkennt, nicht im Geringsten Reue über die Gräueltaten in Kosova zeigt, und wenn es durch die installierten parallelen Strukturen direkt die Souveränität und die Integrität Kosovasuntermauert, während es das Leben und den Besitz der Bürger Kosovas gefährdet, bedeuten Gespräche eine Vergebung der von Serbien begangenen Verbrechen, ohne eine Entschuldigung zu fordern und sie riskieren, diese Situation zu befestigen und Serbien für seine Vergangenheit zu belohnen.

Beginn der Verhandlungen und

Konzessionen bzgl. des Status

Zeitungen berichten, dass die ersten drei

Themen für die Diskussionen, welche

nunmehr „Gespräche über technische

Angelegenheiten“ genannt werden, folgende

sein werden:

Kosovas Teilnahme an den CEFTA-Treffen,

die Zölle an den Grenzpunkten zu Serbien

und die Katasterdokumente, die die

serbische Regierung 1999 mitnahm, als sie

ihre Truppen abzog. Diese Themen wurden

ausgewählt, um ein harmloses Image zu

präsentieren. Jedoch wird klar gezeigt, dass

Kosovas Status in jeder Angelegenheit

Thema ist. Der von Herr Cooper, dem EUChefvermittler,

vorgeschlagene Kompromiss

ist die Teilnahme an regionalen Gesprächen

zwischen Kosova und Serbien, speziell an

den CEFTA-Gesprächen (CEFTA:

Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen)

nach dem Gynmich-Muster. Nach diesem

Muster werden die Teilnehmer nach dem

Namen der Repräsentanten identifiziert und

nicht nach den Namen der Länder oder ihrer

Symbole. Deswegen ist Kosova, deren

Unabhängig von fünf EU-Staaten nicht

anerkannt wird, verpflichtet, ihre

Unabhängigkeit aufzugeben, um Serbiens

EU-Beitritt zu erleichtern, anstatt diese

Angelegenheit zu nutzen, um Serbien zu

bewegen, Kosova anzuerkennen.

Serbiens CEFTA-Blockade, seit der

Unabhängigkeitserklärung Kosovas, verstößt

gegen die Notwendigkeit einer guten

Zusammenarbeit mit Nachbarländern und

die Unterstützung der freien Märkte, was für

EU-Beitrittskandidaten erforderlich ist.

Kosova wird auch gezwungen, ihre

deklarierte Unabhängigkeit bezüglich des

Zolls aufzugeben. Die Cooper-Lösung ist die

Identifizierung der Zollpunkte mit der

Aufschrift „Kosovo“ oder wie Serbien es

verlangt: „Kosovo UNMIK“. Dies ist wieder

einmal eine direkte, vorsätzliche Maßnahme,

um Serbien bei ihrer EU-Kandidatur zu

unterstützen. Als Gegenleistung für die

Vortäuschung, dass Serbien sich an die EUStandards

hält, welche Serbien seit der

Verbrennung der Grenzübergänge 1 und 31

am 18. Februar 2008 durch ihre

Parallelstrukturen verletzt, wird von Kosova

erwartet, ihre öffentlichen

Bekanntmachungen hinsichtlich der

Unabhängigkeit im eigenen Territorium zu

reduzieren. Es gibt immer noch keine

Berichte über den von Serbien verlangten

Kompromiss, die amtlichen

Landvermessungskarten an Kosova zu

überreichen. Diese Probleme zeigen, dass

durch die Förderung des serbischen EUBeitritts

von Kosova verlangt wird, ihre

Unabhängigkeit zurückzuziehen. Auf der

einen Seite sollen wir als Kosovo anerkannt

werden, auf der anderen Seite sollen wir gar

keine Bezeichnung haben. Wie Glauk

Konjufca erklärte: „Diese Gespräche sind nur

über Kosova und es wird von ihr verlangt,

alles aufzugeben. Wir haben sehr viel

aufgegeben, seit Jahrhunderten. Es ist nun

an der Zeit, dass Kosova ein richtiger Staat

wird und in solchen Angelegenheiten nicht

mehr nachgibt"

Entnommen Newsletter de5r LPV in Deutsch