Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
18:44
22.08.2019
In Serbien beginnen sich jetzt die Arbeiter und Arbeiterinnen gegen den sozialen Kahlschlag und den Lohnabbau zu wehren. Bekanntlich tut die serbische Regierung alles um die Auflagen des Internationalen Währungsfonds zu exekutieren. Im Angesicht der Wirtschaftskrise besteht der IWF auf reduzierte Sozialabgaben, Massenentlassungen in

  öffentlichen Betrieben und einem Lohnstopp für alle Beschäftigten, vor allem im öffentlichen Sektor. Der Internationale Währungsfonds, droht mit der Stornierung der Kreditzahlungen an das Land. Im öffentlichen Dienst und in den staatlichen Betrieben in Serbien wächst der Protest gegen diese Regierung,. Die Arbeiter und Gewerkschaften wehren sich jetzt entschieden In Novi Sad wollen heute alle kommunalen Betriebe für höhere Löhne streiken. Gleichzeitig kündigt die Regierung an, dass in diesem Jahr noch das Arbeits- und Streikrecht geändert werden soll. Letzteres heißt im Klartext: Die Regierung will Arbeitsschutzbestimmungen, soziale Rechte und das Streikrecht weiter aushebeln. Mit Sicherheit wird die Regierung neuerlich und intensiver gegen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas polemisieren. Der „Amselfeld Mythos“ hatte für herrschende Clique in Serbien immer nur den Zweck, die einfachen Menschen in Serbien zu betrügen und sie vom Kampf für ihre sozialen Interessen abzulenken. Durch all dies muss die serbische Arbeiterbewegung hindurch, wenn sie den Namen Arbeiterbewegung verdienen soll. Eine Arbeiterbewegung mit Nationalismus im Gepäck ist zum Scheitern verurteilt.Die serbischen Arbeiter werden durch die kapitalistische Krise, den IWF und durch repressive Regierungsmaßnahmen bedroht Daneben gibt es das „süße Gift“ des Nationalismus Den kämpfenden serbischen Arbeitern muss Solidarität gerade auch aus Kosova bekundet werden.