Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
15:06
21.09.2019
Gerhard Schröder der deutsche Ex-Kanzler weilt derzeit in Beograd, um Wahlkampf für die angeblichen Demokraten von Präsident Boris Tadic, zu machen. Der jetzige führende Mitarbeiter von Gazprom -Schröder- forderte die Wähler am vergangenen Donnerstag in Serbien dazu auf, „die Demokraten meines ermordeten Freundes Djindic“ zu wählen. In Wahrheit  handelt es sich bei den Leuten der DS höchstens um „moderate“ Nationalisten,

 

die  ebenso wie die anderen Chauvinisten Kosova unter der serbischen Staatsknute halten wollen. An der „ Fakultät für Wissenschaft und Politik“ erklärte Gerhard Schröder, am Freitag in Beograd: „ Bei der Lösung der Statusfrage von Kosovo kann es nicht nur um rationale Argumente gehen sondern es müssen auch die serbischen Emotionen berücksichtigt werden“. Ergo der bundesdeutsche Exkanzler stellt sich gegen das natürliche Recht Kosovas auf Selbstbestimmung. Er will die serbischen Emotionen sprich den serbischen Nationalismus bedienen. Dies kann bei Schröder auch nicht verwundern, denn  Schröder nennt in seinen Memoiren seinen Freund Putin, einen „ lupenreinen Demokraten“. Jetzt sind für Schröder offensichtlich die Bonzen der DS saubere „ Demokraten“, die er unterstützt. Dies ist aber auch die Haltung von Bundeskanzlerin Merkel, die zudem nichts gegen die brutaleren Nationalisten um Kostunica einzuwenden hat. Gemeinsam ist der hektischen internationalen Diplomatie, im serbischen Wahlkampf sogenannte „gemäßigte Kräfte“ zu unterstützen. Wie gemäßigt beispielsweise Herr Kostunica ist dürfte selbst dem  naivsten Beobachter in der Nacht vom 14 auf den 15 Januar aufgegangen sein.

 

Kostunica und Ceca


Silvester um null Uhr ließen fünfzigtausend Belgrader vor dem Parlament die Korken knallen – getreu dem Julianischen Kalender 13 Tage später als ihre katholischen und evangelischen Glaubensbrüder. Was die Massen besonders begeisterte war dabei der Auftritt der Sängerin Ceca. Die Witwe des chauvinistischen Schlächters Arkan röhrte bei dem Konzert für den Nationalisten Kostunica. Begeistert  begrüßte dieser serbische „Madonna-Verschnitt“ Premier Kostunica auf der Bühne. Svetlana "Ceca" Ra¸natović erklärte: „Kostunica ist der Mann, der alle serbischen Parteien und ganz Serbien geeint habe«. In der Tat, Kostunica feuerte im Frühjahr 1998 serbische Schlächterbanden, bewaffnet mit einer Kalaschnikow, in Kosova dazu auf ihr blutiges Handwerk zu vollenden. Heute tritt der Chauvinist mit der Witwe des blutigen Arkan auf. Kostunica ist Ministerpräsident und der Schröder Freund Tadic, Präsident Serbiens. Beide arbeiten relativ problemlos zusammen. Ihre gemeinsame Basis ist der Nationalismus verbunden mit einer Politik der sozialen Grausamkeit in Serbien, um das Land EU- kompatibel zu machen.  Offiziell hat die westliche Diplomatie etwas gegen die Faschisten von der „Serbischen Radikalen Partei“. In Wahrheit gibt es in der Kosova Frage zwischen den großen Parteien nur marginale Unterschiede. Alle großen Parteien trommelten im vergangenem Jahr für die neue serbische Verfassung, in der Kosova als „unveräußerlicher Bestandteil Serbiens“ definiert wurde. Das herumscharwenzeln westlicher und deutscher Politiker, um die serbischen Chauvinisten bedeutet für Kosova nichts gutes. Wie allgemein bekannt, wird das Selbstbestimmungsrecht Kosovas negiert. Das Resultat der serbischen Wahl wird auf jeden Fall gegen die Menschen in Kosova instrumentalisiert werden. Wenn die brutalen Faschisten um Nikolic stark abschneiden wird es heißen: „ Wir dürfen das Land nicht reizen“, wenn Tadic und Kostunica die neue Koalition bilden wird es heißen „wir müssen behutsam vorgehen“. Völlig unverständlich ist es in diesem Zusammenhang warum ausgerechnet der „Ministerpräsident“ Kosovas Agim Ceku, in einem Artikel die Wahl „gemäßigter Parteien in Serbien“ empfahl. Tatsache ist, in Serbien stehen bis auf kleine Gruppen nur Nationalisten zur Wahl.

Dokumentation

Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia zu der Person von "Ceca" Ra¸natović und ihrem verstorbenen Mördergatten Arkan. Zudem empfehlen wir einen relativ interessanten Artikel von Boris Kanzleiter aus Telepolis.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24471/1.html 

 

Svetlana Ra¸natović
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Svetlana "Ceca" Ražnatović (Mädchenname Veličković, * 14. Juni 1973 in Žitorađa, Jugoslawien, heute Serbien), ist eine Pop- und Folksängerin in Serbien.

Sie ist auch in Montenegro, Mazedonien, Slowenien, Bulgarien sowie Kroatien und Bosnien-Herzegowina bekannt.

Ihr Debüt gab sie im Alter von 14 Jahren beim Folkmusicfestival in Ilidza, mit dem Song "Cvetak zanovetak". Heute distanziert sie sich von dem Lied mit der Begründung, es sei banal. Damals dominierten jedoch Lepa Brena, Dragana Mirkovic und Vesna Zmijanac die Musikszene Jugoslawiens, und es dauerte einige Jahre, bis die junge Ceca ihren Platz in der Musikszene fand.

Ihre ersten großen Erfolge hatte sie während der Amtszeit von Slobodan Milošević in den 1990er Jahren. Nach der Hochzeit mit Željko Ražnatović Arkan im Alter von 22 Jahren wurde sie zum Megastar ausgerufen. Die Hochzeit wurde live im Fernsehen übertragen, Ausschnitte wurden sogar auf BBC gezeigt. Unter dem Einfluss ihres Ehemanns änderte Ceca ihr Styling und wandelte sich von einer Dorfschönheit zur Diva. Sie brachte zwei Kinder in der Ehe mit Raznatovic zur Welt, Sohn Veljko und Tochter Anastazija.

Am 15. Januar 2000 wurde ihr Ehemann Željko im Hotel Intercontinental in Belgrad erschossen. Die Gerichtsverhandlung ist noch nicht abgeschlossen. Nach seinem Tod verschwand sie für ein Jahr aus den Medien.

Mit dem Tod ihres Mannes hat sie die Präsidentschaft des Belgrader Fußballclubs FK Obilić geerbt, den sie aber nach wenigen Jahren verkaufen musste.

In weiten Teilen der serbischen Bevölkerung blieb sie aber weiterhin sehr populär, so dass sie im Jahr 2002 im Marakana-Stadion in Belgrad vor ca. 100.000 Fans ein Konzert geben konnte.

2003 wurde sie wegen illegalen Waffenbesitzes festgenommen. Es wurden mehrere Waffen beschlagnahmt sowie verschiedene Antiquitäten zweifelhafter Herkunft. Ceca gab an, von den Waffen in ihrem Haus nichts gewusst zu haben. Sie verbrachte vier Monate in Untersuchungshaft. Nach ihrer Entlassung blieb für die Öffentlichkeit vieles im Dunkeln. Es hieß, sie habe Kontakt zu den Mördern des Ministerpräsidenten Zoran Djindjic gepflegt.

2004 veröffentlichte sie das Album "Gore od Ljubavi".

Aufgrund der Verkaufszahlen ihrer Alben gilt Ceca als eine der erfolgreichsten Sängerinnen im ehemaligen Jugoslawien.

Ihr neues Album "Idealno losa" wurde durch ein spektakuläres Konzert am belgrader "Usce" mit 150.000 Besuchern eingeläutet.

"Ceca nacionale", wie sie genannt wird, galt lange Zeit als unantastbar. Kein Boulevardblatt wagte es, negativ über sie zu berichten. Seit ihrer Verhaftung vor einigen Jahren häufen sich in den Medien allerdings kritische Berichte. Gegen das Tabloid "Kurir" strengte sie aufgrund negativer Presse vor kurzem sogar ein Gerichtsverfahren an

 

 

Z´eljko Ra¸natović

 

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


´eljko Ra¸natović (in kyrillischer Schrift: Жељко Ражнатовић) (* 17. April 1952 in Bre¸ice, Slowenien; † 15. Januar 2000 in Belgrad), auch bekannt als Arkan, war Anführer der paramilitärischen Organisation Arkan Tiger (serb. "tigrovi") im ehemaligen Jugoslawien. Ihm wurde durch das ICTY vorgeworfen Völkermord und Vertreibungen an Nicht-Serben während der Jugoslawienkriege befehligt zu haben.
Rolle in den Jugoslawienkriegen [Bearbeiten]
Der Montenegriner Ra¸natović war Kommandant der im Frühjahr 1991 gegründeten „Serbischen Freiwilligen-Garde“ (Srpska Dobrovoljačka Garda, auch als „Arkans Tiger“ bekannt), die in Bosnien-Herzegowina und Kroatien, u. a. in den Städten Vukovar, Bijeljina und Zvornik, gegen kroatische und bosnische Einheiten kämpfte [1]. Ra¸natović wurde beschuldigt, in den 1970er Jahren Morde und Raubüberfälle in Schweden, Italien, Belgien und den Niederlanden begangen zu haben. Außerdem soll er europaweit in Schutzgelderpressungen und illegales Glücksspiel verwickelt gewesen sein. Bereits 1974 wurde er über Interpol zur Fahndung ausgeschrieben [2]. Vojislav ¦e¨elj, der Vorsitzende der Serbischen Radikalen Partei, beschuldigte Ra¸natović, in den 1980ern als Auftragsmörder für den jugoslawischen Geheimdienst gearbeitet zu haben [3].
Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien
Gegen Ra¸natović erhob der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag im September 1997 Anklage wegen Völkermordes und der Vertreibung von Nichtserben aus Teilen Bosnien-Herzegovinas [4]. Die britische Regierung beschuldigte ihn, auch im Kosovo aktiv gewesen zu sein: 1992 wurde Ra¸natović als Abgeordneter des Wahlkreises Kosovo in das serbische Parlament gewählt. Später war er auch für kurze Zeit Minister der Republik Serbische Krajina.
Leben nach dem Krieg
Ra¸natović soll mit verschiedenen Frauen insgesamt neun Kinder haben. 1995 heiratete er die Turbo-Folk-Sängerin Svetlana Ra¸natović „Ceca“. Die Hochzeit mit vielen prominenten Gästen wurde im Fernsehen übertragen. Da Ra¸natović sich in der Folgezeit des Krieges in Serbien aufhielt, wo nach ihm nicht gefahndet wurde, konnte er sich dort frei bewegen.
Am 15. Januar 2000 wurde Ra¸natović in der Lobby des Hotels Intercontinental in Belgrad zusammen mit zwei Leibwächtern erschossen. Die mutmaßlichen Täter, Dragan Nikolić „Gagi“, Dobroslav Gavrić, Milan Đuričić „Miki“ und Zoran Nikolić „Pegla“, wurden 2001 wegen Mordes angeklagt [5], später aber wegen Mangels an Beweisen freigelassen [6]. Der Prozess gegen die Attentäter wurde drei Mal verhandelt, doch die Urteile sind jedes Mal verworfen worden. Nikolić wurde zuletzt 2005 wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt, das Urteil gegen ihn wurde jedoch 2006 vom Obersten Gerichtshof Serbiens erneut annulliert und zur Verhandlung an das Erstgericht zurückverwiesen. Die Auftraggeber des Mordes und ihre Motive liegen weiterhin im Dunkeln. Im Laufe des Prozesses wurden mehrere Zeugen ermordet [7] [8].