Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
15:59
22.04.2019
Seit gestern Abend sind die Grenzpunkte 1 und 31 in Jarinje und Bernjak,-in Kosovo- unter Kontrolle der KFOR. Die Einsatzkräfte bestehen aus US- amerikanischen Soldaten. Die albanische Spezialpolizei wurden abgezogen. Zwei Tage lang probten serbische Faschisten den Bürgerkrieg in Kosova. Barrikaden wurden an den Grenzstellen errichtet und es wurde scharf geschossen. Gleichzeitig wurden serbische Truppen an der Grenze

 zu Nord Kosova in Alarmbereitschaft versetzt. Der serbische Staat will jetzt vor der UN gegen die Grenzkontrollen der albanischen „ Sicherheitspolizisten“ eine Resolution einbringen. Per UN Beschluss soll die Grenze nach Nord Kosova für serbische Waren, Kontrabanditen und Paramilitärs offen bleiben. Die Besetzung der Grenzübergänge durch die KFOR ist nicht positiv sondern negativ. Die KFOR Truppen haben die Aufgabe den Status Quo zu garantieren. Ergo die offenen Grenzen zwischen Kosova und Serbien abzusichern. Obwohl auch KFOR Truppen beschossen wurden gibt es keinerlei Aktivitäten der EULEX, oder der KFOR, gegen die serbischen Nationalisten. Am Grenzübergang trafen sich sehr freundschaftlich der deutsche KFOR Kommandant Bühler ,mit dem serbischen Verhandlungsführer bei den „Sondierungsgesprächen“ in Brüssel. Die Botschaft lautete: Alles wird gut und alles bleibt beim alten. Aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Die KFOR oder die EULEX sind nicht an der „Selbstbestimmung“ in Kosova interessiert, sondern nur auf die „ Stabilität“ fixiert. Im Athisaari Plan sind serbische Parallelstrukturen in Kosova vorgesehen. Diese Strukturen waren und sind verantwortlich für den Tod des albanischen Polizisten Enver Zymberi. Dieser wurde vor zwei Tagen in Nord Mitrovica erschossen.

 

Was tun ?

Es muss dafür gesorgt werden, dass die kosovarische Polizei die Grenzen im Norden Kosovas unter Kontrolle bringt. Ergo kein Abzug, sondern die Rückkehr der kosovarischen Polizei an die Grenze steht auf der Agenda.

Es darf zu keiner „Serbenhatz“ in Kosova aufgrund der Vorfälle kommen. Die serbischen Faschisten wünschen sich genau ein solches Szenario. Es muss friedlich gegen die serbische Staatlichkeit in Kosova vorgegangen werden. Allerdings wenn es im Norden Kosovas keine Sicherheit für albanische Menschen und Polizisten gibt, müssen gewaltsame Angriffe gewaltsam niedergeschlagen werden. Dabei sind die kolonialistischen KFOR und EULEX Strukturen in Kosova keine Hilfe, sondern das Gegenteil. Die Kolonialisten garantieren nur das ethnisch geteilte Kosova. Ab sofort müssen alle den Boykott serbischer Produkte in Kosova umsetzen. Die serbischen Billigexporte nach Kosova ruinieren den kosovarischen Markt. Ungehindert und ohne Zoll kommen sie bis dato über die Grenzen im Norden Kosovas. Auf der anderen Seite, darf kein Produkt aus Kosova nach und durch Serbien. Ergo sofortiger und umfassender Boykott aller serbischer Produkte auf dem kosovarischen Mark. Durchsetzung der Grenzkontrolle gegenüber Serbien, ohne EULEX und KFOR.