Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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24.06.2019

Offiziell ist Kosovo ein unabhängiges Land. Die Realität zeigt jedoch, dass dem nicht so ist. Neben fremden Truppen hat Kosova, den Status der überwachten „Unabhängigkeit“. Basis dafür ist der Athisaari- Plan. Auf der Basis dieses Planes ist Kosova ethnisch gespalten. Rund 25% des Landes werden von rein serbischen Strukturen dominiert. Diese Strukturen unter direkter Aufsicht Belgrads lässt sich die serbische Regierung einiges KOSTEN. Die österreichische Zeitung OÖ Nachrichten schrieb : „Serbien hat seit Juni 1999 für den Kosovo 5,880 Milliarden Euro ausgegeben. Dies gab das Belgrader Zentrum für praktische Politik bekannt. Seit Ende des Kosovo-Krieges im Juni 1999 hat Belgrad im Kosovo keine Befugnisse mehr.

 Die einstige serbische Provinz kam zunächst unter UNO-Verwaltung. Im Februar 2008 rief Prishtina (serbisch: Pristina) schließlich seine Unabhängigkeit aus. Belgrad lehnt diese nach wie vor ab.
Die Ausgaben für den Kosovo steigen jede Sekunde und belaufen sich laut dem Belgrader Sender B-92 auf eine halbe Milliarde Euro jährlich. Laut Popovic sind präzise Angaben nicht bekannt. Allerdings hatte auch Staatspräsident Boris Tadic vor zwei Jahren bestätigt, dass sich die Ausgaben für den Kosovo jährlich auf eine halbe Milliarde Euro belaufen.“

Mit diesem Geld werden Lehrer Polizisten und andere Personen in Kosova bezahlt. Die Pensionszahlungen, die Sozialhilfe und andere Ausgaben haben den Zweck, die Menschen an Belgrad zu binden. Die parallelen serbischen Strukturen verhindern die Integration der serbischen Menschen in die kosovarische Gesellschaft. Der nationale Konflikt zwischen Serben und Albanern wird somit am kochen gehalten. Die Zahlungen aus Serbien an die parallelen serbischen Institutionen in Kosova, -lassen sich von der Summe und der Machart- mit der israelischen Politik im besetzten Westjordanland vergleichen. Offiziell gibt es die Unabhängigkeit Palästinas, real zerschneiden großzügig finanzierte israelische Siedlungen das palästinensische Gebiet. Fast das Gleiche passiert in Kosova. Die Gelder aus Serbien haben das Ziel, die ethnische Teilung Kosovas zu zementieren. Die kosovarisch serbische Abgeordnete Rada Trajkovic, meinte kürzlich, dass „etwa 40.000 Kosovo-Serben von Löhnen, Pensionen und Sozialzuschüssen aus Belgrad abhängig seien“. Dies bindet die serbischen Menschen an Belgrad, genauso wie die Sonderzahlungen der israelischen Regierung -an die Siedler im Westjordanland-, diese an die israelische Regierung binden. Auf der Basis dieser Politik kann es weder in Kosova, noch in Palästina Frieden und Fortschritt geben.