Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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07.12.2019
Der Leiter der EULEX Mission in Kosova ist der französische Generalleutnant Yves de Kermabon. Diese Person ist für die Menschen in Kosova eine perfide Provokation. Die EULEX Mission beansprucht mit knapp 2000 Richtern und Polizisten absolute exekutive Vollmachten, unter dem Dach der UNMIK, im Land. Der politische Chef der Mission ist der Niederländer Pieter Feith. Die EULEX arbeitet auf der Basis der UN Resolution 1244 nach der Kosova ein Bestandteil

-Nachbetrachtung zum 9. Mai in Prishtina- Am Freitag den 9. Mai führte die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( LPV) eine sehr spannende und phantasievolle Demonstration in Prishtina durch. Die Demonstration richtete sich gegen die serbischen Wahlen in Kosova und somit gegen die ethnische Teilung des Landes. Während der Demonstration wurde der Hof des UNMIK- Hauptquartiers in Prishtina mit Müll beworfen und stinkendes Abwasser aus der Kanalisation der Hauptstadt

Die UNMIK Willkürjustiz läßt Albin Kurti nicht sprechen-Kosova-Aktuell dokumentiert die Erklärung Kurtis
Gjermanisht-anglisht shqip Der sogenannte Prozess gegen Albin Kurti begann am 19. September in Prishtina wenig überraschend. Das UNMIK Gericht unter Richter Maurizzio Salustro verbot Albin Kurti, eine grundsätzliche Erklärung zur politischen Anklage gegen seine Person abzugeben. Von Kurti konnte nur klargestellt werden, dass er das Gericht als illegitim betrachtet. Die Anklageschrift ist nach Kurti, das „politische Amalgam einer Kolonialmacht“. Kurti betritt dem Gericht jegliche juristische Unabhängigkeit. Den vom Gericht bestellten Verteidiger lehnte Kurti ab.

Das kolonialistische UNMIK Regime in Kosova hat seinen Sitz im Herzen Prishtinas. Hinter einer abstoßenden Betonmauer- residieren die Kolonialherren- unter ihrem gegenwärtigem Boss, dem deutschen Sozialdemokraten Joachim Rücker. Den Strategen im UNMIK Hauptqurtier ist jedoch völlig klar, auf welche Ablehnung sie in der Bevölkerung stoßen. Aufgrund dieser Tatsache veranstalten sie absurde Dinge. Einer der letzten Akte muß als politischer Kindesmißbrauch gewertet werden.

 

"Die gegenwärtigen Kapazitäten des Sektors für psychische Krankheiten reichen bei weitem nicht aus, um den Behandlungsbedürfnissen der Bevölkerung in Bezug auf psychische Krankheiten gerecht zu werden." Dies steht in einem Bericht der United Nations Kosovo Team vom Januar 2007. Wir dokumentieren den Bericht zum Gesundheitswesen in Kosova weil er klar macht wie katastrophal die Situation ist.

Sonderzonen-Teilung-Verarmung-Kolonialismus
Gegenwärtig führt die LPV „ Bewegung für Selbstbestimmung“ vielfältige Straßenaktionen gegen den Ahtisaari-Plan in Kosova durch. Die phantasievollen Aktionen auf öffentlichen Plätzen enthalten theatralische und witzige Elemente. In Lebensgröße ist eine Puppe mit dem Kopf des Finnen Ahtisaari zu sehen dahinter in Anzügen die sogenannte albanische Verhandlungsgruppe in gebeugter Haltung, die dem UN- Sondervermittler in den Allerwertesten kriechen.

Am Donnerstag den 8. Juni fand in Prishtina eine große Demonstration, gegen die UNMIK, vor deren Sitz in Prishtina statt. Zur Demonstration hatte die LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung), unterstützt von Studentenorganisationen, Einzelgewerkschaften und der LPK ( Volksbewegung Kosovas) aufgerufen. Die Veranstalter forderten das Recht auf Selbstbestimmung, sowie ein Ende der illegitimen Unmik-Herrschaft in Kosova. In dem Aufruf zur Demonstration wurde zum Kampf gegen die Verelendung der Arbeiter und der Massenarbeitslosigkeit aufgefordert. Die UNMIK Kolonialbehörde wurde beschuldigt durch ihre Wirtschaftspolitik ( Verschleuderung des nationalen Reichtums über die Privatisierung) am Elend schuld zu sein.

Am Donnerstag den 10. Juni 04 demonstrierten in Prishtina mehrere hundert Personen vor dem UNMIK Hauptquartier. Anlaß für die Demonstration war der fünfte Jahrestag der UN-Resolution 1244. Der Veranstalter der Protestkundgebung, die „Aktion für Kosova“, forderte die Demonstrationsteilnehmer auf, der UNMIK symbolisch die „Rote Karte“ zu zeigen. Gefordert wurde ein Ende der UNMIK-Protektoratsherrschaft in Kosova.

Am 25 Mai 04 trat UN Protektoratsleiter Holkeri von seinem Posten in Kosova zurück. Offiziell werden gesundheitliche Gründe für den Schritt genannt. Tatsache ist, die UNMIK hat bei allen Nationalitäten in Kosova ausgespielt. Die Mehrheit der Kosovaalbaner nennt die UNMIK "Armik", zu deutsch Feind. Spätestens die Ereignisse vom 17. und 18. März dieses Jahres, bei denen insgesamt 19 Menschen zu Tode kamen, belegten dies.

In Kosova/ Kosovo genießt die internationale Verwaltung einen denkbar schlechten Ruf. Die UNMIK wird zunehmend als Gegner betrachtet. In einem kleinen Gebiet mit viel Bevölkerung, wird nach Meinung der meisten Einwohner ein unverantwortliches internationales Experiment durchgeführt. Der Bevölkerung und der örtlichen Parteienlandschaft wird jegliche Kompetenz abgesprochen. Kosova hat zwar ein „Parlament“ und eine „Regierung“ aber weder das „Parlament“ noch die „Regierung“ können einen gültigen Beschluß fassen. Jedes Dokument muß durch den UNMIK Protektoratsleiter Holkeri abgesegnet werden.

Am Mittwoch den 13 Oktober fand in Prishtina eine Massenkundgebung gegen das Protektoratsregime in Kosova statt. Mehrere tausend Menschen folgten dem Aufruf der LPK, LKCK, des „Unabhängigen Studentenverbandes“ und einer UCK Veteranenvereinigung, um gegen die UNMIK zu protestieren. Auf dem „Mutter Theresa Platz“ in Prishtina wurde gefordert: „ Nieder mit der UN- Resolution 1244“, Unabhängigkeit und „UNMIK GO Home“.