Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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19.03.2019

Vollbild anzeigenAm 13. April 2013, fand in der Stadt Viti eine Versammlung der „ Bewegung für Selbstbestimmung“ ( VETËVENDOSJE!) statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen die sozialen und demokratischen Rechte der Frauen. Er sprachen dabei Hatixhe Hoxha, Mitglied des Vorstandes von VETËVENDOSJE, Teuta Rrusta, vom Sekretariat der Frauen Aktivisten von VETËVENDOSJE und Albin Kurti der Vorsitzende von VV. Frau Hatixhe Hoxha----------- Bild Teuta Rrusta-------

erklärte: „ "Das das politische System muss eine radikale Veränderungen durchlaufen. Frauen müssen sich mehr in die Politik einbringen. Die Geschlechterquote hat zwar die Zahl der Frauen in politischen Entscheidungsprozessen erhöht dies ist aber nicht genug. Oft spiegelt sich darin nur eine seichte Oberfläche wieder. Die Quote erhöht nicht automatisch das politische Engagement, sowie die Rechte der Frauen.“ Teute Rrusta sprach von den strukturellen und patriarchalen Ursachen der Benachteiligung von Frauen. Teute Rrusta kritisierte die patriarchale Familie im Zusammenhang mit der Schaffung von Privateigentum. Oft wird nach Frau Rrusta, „ die Frau wie eine private Immobilie behandelt“. Nach Teute Rrusta mangelte es den Frauen an wirtschaftlicher und sozialer Unabhängigkeit. Bekanntlich herrscht in Kosova Massenarmut, besonders sind von dieser Armut Frauen betroffen. Die wirtschaftliche Situation frustriert viele Männer, die häusliche Gewalt gegen Frauen steigt in ganz Kosova an. Die beiden Referentinnen sprachen sich für die Emanzipation der Frauen, sowie für den gemeinsamen Kampf mit den Männern gegen soziale Ungleichheit aus. Denn die Ursache für die besondere Unterdrückung der Frau liegt in dem herrschenden politischem und sozialen System. Im Anschluss daran sprach Albin Kurti. Kurti erklärte: „ Der Staat Kosova arbeitet zugunsten der Herrschenden, diese Leute haben enormen Reichtum angehäuft durch die Ausplünderung der Menschen. Die politische Kaste arbeitet nicht für die Bürger, die Menschen sind arbeitslos und leben im wirtschaftlichen und sozialen Elend. " Dann gab es eine offene Diskussion über politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme mit denen das Land konfrontiert ist. Immer wieder wurde auf die besondere Benachteiligung der Frauen hingewiesen.