Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
19:50
22.05.2019
Vollbild anzeigenSeit der Krieg zwischen Kosovo und Serbien 1999 zu Ende war, aber auch nach der Unabhängigkeitserklärung Kosovas 2008 hat der serbische Staat mit allen möglichen Mitteln Kosova bekämpft. Im politischen Aspekt hat Serbien nie etwas davon wissen wollen dass es jetzt eine Republik Kosova gibt. Serbien hat Kosova bis heute noch Kosova, in ihrer Verfassung als Teil Serbiens inbegriffen. Serbien anerkennt kein einziges Dokument auf welchem Republik Kosova steht.

 Für Serbien sind nur die UNMIK und die EULEX Missionen anerkannte Adressen in Kosova.Die serbische Regierung finanziert seit 1999 in Kosova illegale, parallele Strukturen in 25% des Territoriums in Kosova, Strukturen welche das Land ethnisch teilen.

Im wirtschaftlichen und im Handelsbereich war Serbien auch sehr aktiv und hat Kosova grossen Schaden zugefügt. Die serbische Regierung hat Produkte mit sehr schlechter Qualität in Serbien subventioniert, die den Markt in Kosova “wegen” den billigen Preise und weil sie laut der UN Resolution noch immer keinen Zoll bezahlen müssen überfüllt.

 Am 7 Dezember 2011 wurde die Initiative der LPV im Parlament, dass sich Kosova im politischen, wirtschaftlichen und im Handelsbereich gegenüber Serbien gleich verhalten soll, zu einem Parlamentsbeschluss.

 Dieser Beschluss wurde jedoch nicht von der Regierung in Prishtina umgesetzt. Und deshalb hat die LPV die Bürger Kosovas zu diesem Protest aufgerufen. Am 14 Januar werden,  die Grenzpunkte Merdare (in der nähe von Podujeva) und Dheu i Bardhw (in der nähe von Gjilan) blockiert. Diese Aktion wird friedlich sein und die Blockade wird solange dauern bis die Regierung Thaçi den Parlamentsbeschluss umsetzt, oder bis sie ihren Rücktritt welchen die LPV verlangt hat akzeptiert!  


Anmerkung der Redaktion>

Die LPV * Bewegung für Selbstbestimmung* führt eine defensive Verteidigungsaktion durch. Die Aktion entspricht besonders den Interessen der kosovarischen Bauernschaft. Jährlich finanziert der serbische Staat 500 Millionen Euro  in parallele Strukturen und in den Warenexport nach Kosova. Für die exportierten Produkte beyahlen serbische Unternehmen keinerlei Zoll . Produkte aus Kosova werden hingegen mit hohen Steuern durch Serbien belegt, falls sie überhaupt nach Serbien hineingelassen werden. Die LPV kam mit einem Antrag im Parlament durch wonach Kosova die serbischen Produkte genauso behandelt wie Serbien Produkte aus Kosova. Die Initiative der LPV hat breite Unterstützung. Es deutet sich an, dass viele Einzelgewerkschaften ebenfalls den Protest mit tragen. Die Stimmung in Kosova ist sehr gespannt, nachdem Innenminister Bajram Rexhepi verkündete * Keinerlei Toleranz zu üben* Der Samstag könnte spannend werden.