Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
14:47
30.03.2017

Am 6. Juli wurde Albin Kurti in Prishtina einer gerichtlichen Anhörung unterzogen. Der bekannte Aktivist der LPV Kurti befindet sich seit 6. Juli wieder unter strengem Hausarrest in seiner Wohnung in Prishtina. Am 10 Februar nach einer Massendemonstration der LPV ( Bewegung für Selbstbestimmung) wurde Albin Kurti festgenommen und befand sich seit dieser Zeit fast ununterbrochen in den Gefängnissen des UNMIK Kolonialregimes in Kosova. Anbei dokumentieren wir in Auszügen die Rede von Albin Kurti, vor dem Kolonialgericht am 6. Februar in Prishtina


Am vergangenem Samstag führte die LPV „ Bewegung für Selbstbestimmung „ eine erfolgreiche Demonstration für die Selbstbestimmung in Prishtina durch. Gerade in der deutschen Presse wird viel über die LPV spekuliert und teilweise verleumderisch SCHWADRONIERT. Aus diesem Grund publizieren wir gerne einen Artikel von zwei LPV Aktivisten, zum historischen Hintergrund und den ideologischen Prämissen der LPV.- Für die Redaktion Kastriot Zeka-


 

 


Armut ist eine Symptom: Die Knechtschaft ist die Krankheit“, Bertrand Russel in seinem Essay: -Die Welt, wie sie sein könnte-.Wir wissen, dass Du unruhig bist, aber bleib ruhig. Wir wissen, dass Du unzufrieden bist, aber warte. Wir wissen, dass Du leidest, aber habe Geduld. (Bleib da unten, damit wir hier oben bleiben) Während des XIX u. XX Jahrhunderts hat die Industrialisierung – dort wo sie stattfand – den Nationalismus entwickelt und die Staaten gestärkt. Weniger als ein Jahrhundert später gibt es in Kosova viel Handel und sehr wenig Industrie. Der Handel ist ein typisches Merkmal von Feudalsystemen, aus Epochen, in denen Imperien herrschten. Viel schlimmer noch, die einzige Industrie, welche in Kosova halbwegs funktioniert, ist das von den Bürgern meist gehasste Unternehmen, die KEK.

Heraus zur Massendemonstration am 3. März in Prishtina
anglisht gjermanisht In ihrem Newsletter NR. 30 ruft die LPV zu einer neuerlichen Massendemonstration in Prishtina, am Samstag den 3. März ab 14 Uhr auf. Die Demonstration richtet sich gegen die sogenannten „Verhandlungen“ über Kosovas Zukunft. Die LPV geht davon aus, dass der Ahtissari Plan ein Diktat gegen das Selbstbestimmungsrecht Kosovas ist. Außerdem soll die Demonstration dazu dienen, den aktuellen internationalen Polizeiterror, der am 10 Februar das Leben von Arben Xheladini und Mon Balaj kostete, anzuprangern.

Newsletter der- Bewegung für Selbstbestimmung- LPV- Ausgabe NR. 25 2007

Selbstbestimmung ist das Recht aller kolonisierter Völker. Fehlender bzw. mangelnder Fortschritt in Politik, Volkswirtschaft, Gesellschaft oder Bildung kann nicht als ein Vorwand für die Verzögerung der Unabhängigkeit dienen. (Resolution 1514 des UNO-Sicherheitsrates vom 14. Dezember 1960) Diese Woche im Newsletter: Am 27. Januar 2007 Demonstration in Genf- Allgemeine Veranstaltungen- Medienkampagne für den Bericht Ahtisaaris- Die Wahlen in Serbien boykottieren.

Das Recht Kosovas auf nationale Selbstbestimmung wird von der internationalen Staatengemeinschaft und dem serbischen Chauvinismus negiert. Der Bevölkerung wird das demokratische Recht, mittels eines Referendums seinen Willen frei zu bekunden, verweigert. Aus Kosova soll ein EU-Protektorat ala Bosnien werden. Dabei ist geplant in enger Kooperation mit dem serbischen Staat, Kosova entlang sogenannter ethnischer Kriterien zu teilen.

Die LPV führt am Donnerstag den 8. Juni eine große Demonstration gegen die kolonialistische Herrschaft der UNMIK in Prishtina durch. Immer mehr bundesdeutsche und internationale Medien werden auf die LPV mit dem charismatischen Albin Kurti an der Spitze aufmerksam. Grundsätzlich fordert die LPV (Bewegung für Selbstbestimmung) das Recht für die Bevölkerung Kosovas über ihre staatliche Zukunft mittels eines Referendums selbst zu entscheiden. Bei der Organisation handelt es sich um eine bürgerlich-demokratische Massenbewegung, die jede Form imperialer Fremdbestimmung über Kosova ablehnt.