Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
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29.06.2017

Edi Rama ist Ministerpräsident Albaniens. Natürlich ist er ein bürgerlicher Politiker. Deshalb steht im die Redaktion von Kosova-Aktuell mit gewissen Vorbehalten gegenüber. Anlässlich seines gegenwärtigen Besuches in der Schweiz äußerte er sich allerdings sehr treffend zur Lage in Mazedonien. Diese Passage aus einem Interview mit dem „Tages -Anzeiger“ wollen wir unseren Lesern und Leserinnen nicht vorenthalten. Edi Rama zur Situation in Mazedonien – Dokumentation „Wir sind der einzige Nachbar, der den Staatsnamen Mazedoniens nie infrage gestellt hat, wir negieren weder die mazedonische Sprache noch die nationale

Identität. Wir fordern nur, dass die Regierung in Skopje die Rechte der dortigen Albaner vollumfänglich respektiert. Es ist für uns unverständlich, wenn die slawischen Mazedonier Albanisch als Amtssprache auf nationaler Ebene ablehnen, obwohl die albanische Bevölkerungsgruppe fast ein Drittel der Bevölkerung stellt. Können Sie sich so etwas in der Schweiz vorstellen? Französisch als verbotene Sprache in den Bundesbehörden oder vor Gericht?“

 

Foto Edi Rama 

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