Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
09:06
27.04.2018

Von A.Z. Mitrovica Wir haben klargestellt, dass wir den Mord an Oliver Ivanovic in Nord Mitrovica verurteilen. Dies ohne, um den serbischen Nationalisten zu trauern. Siehe dazu- http://www.kosova-aktuell.de/kommentare/3543-a-a-mitrovica Die „Deutsche Welle“ schreibt zu den Strukturen in Nord Kosova: „Das Nordkosovo, durch den Fluss Ibar vom Rest des Landes auch physisch

getrennt, ist tiefste Provinz. Berüchtigt ist der Norden, weil seit dem Krieg weder Priština noch die internationale Protektoren echte Kontrolle über das Gebiet haben. Das Sagen haben dort eher die Strippenzieher aus Belgrad und die organisierte Kriminalität. Es geht um eine Fläche von etwa 1.300 Quadratkilometer, verteilt auf vier Gemeinden mit insgesamt nur 50.000 Einwohnern, fast alle Serben. Hier kennt jeder jeden.“ In einem anderen Textteil auf DW steht: Sie haben gesagt, dass die Gewalt in den serbischen Teilen in Kosovo besonders seit 2013 eskaliert sei, als Vučić  an die Macht kam. Warum ist das geschehen?

Weil Vučić sowohl in Kosovo, als auch in ganz Serbien, mafiaähnliche Strukturen aufgebaut hat. Menschen fürchten sich , die Angst herrscht im ganzen Land. Es ist beinahe so, dass die Menschen nur noch flüstern. Das gab es nicht mal zu den Zeiten von Slobdan Milošević, egal was man heute von ihm erzćhlt. Dieses System regiert nach den Methoden von Cosa nostra. Wer was sagt, verliert seinen Job, oder kann gar kein Arbeitsplatz finden. Oder wird sein Fenster angeschossen, sein Auto in Brand gesetzt. Und letztendlich kann man wie Oliver Ivanović enden.  

Das Gespräch führte Jelena Đukić Pejić (Mitrovica)

Marko Jakšić ist Präsidiumsmitglied der Bewegung der Serben in Kosovo "Vaterland" ("Otadžbina"). Er war 2006-2008 Teil des serbischen Verhandlungsteams in den Gesprächen mit den Vertretern der albanischen Regierung in Prishtina.“ Der serbische Präsident Vučić, drohte dieser Tage mit einer Militärintervention in Kosova. Dennoch ist heute Vučić in Nord Kosova mit Genehmigung der kosovarischen Regierung. Die stärkste Partei im Parlament Kosovas die „ Bewegung für Selbstbestimmung“ VV protestierte gegen die Einreisegenehmigung.

Bild vom Tatort 

Ähnliches Foto

 

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Der knapp gescheiterte Bürgermeisterkandidat der AAK in Istog Gani Dreshaj, (Parlamentsabgeordneter in Kosova), will Geld von Kosova Aktuell. Der Unterschied ist- Herr Dreshaj hat Geld- Kosova Aktuell nicht. Wir sind demzufolge auf die Solidarität unserer Leser und Leserinnen angewiesen. Solidarisiert euch mit Kosova- Aktuell. Wir brauchen Spenden von euch. Uns steht 

ein teurer Prozess in Hamburg gegen die Staranwälte von Herrn Dreshaj bevor. Jede auch noch so kleine Spende hilft. Im Januar planen wir den Aufenthalt von mehreren Redakteuren in Kosova. Dabei soll vor Ort recherchiert werden, mit welch abstrusen faschistoiden Vorwürfen Menschen in Kosova, aus politischen Gründen hinter Gittern verschwinden. Besonders im Fokus steht dabei die Urteile gegen Frasher Krasniqi,Atdhe Arifit, Adea Batushës und Egzon Halitit. Die vier Aktivisten von VV wurden ohne jegliche Beweise zu insgesamt 21 Jahren Haft verurteilt. Ohne jegliche juristische Grundlage ist seit Oktober 2017 der Sozialdemokrat Dr. Sadri Ramabaja inhaftiert. Im November 2016 verstarb der Aktivist von VV Astrit Dehari im Gefängnis in Prizren. Alle unabhängigen Experten widersprechen der These vom Selbstmord. Der Richter im Prozess gegen Albin Kurti und Donika Kadja Bujupi, Beqir Kalludrën ist Teil des faschistoiden Pronto Clans. In einem Facebook Posting (mittlerweile wieder gelöscht) bezog sich Richter  Beqir Kalludrën positiv auf den größten Verbrecher in der Menschheitsgeschichte, Adolf Hitler. Ein wesentliches Problem ist, dass bis dato Organisationen wie Amnesty International, diese Tatsachen ignorieren. Wir wollen das SCHWEIGEN aufbrechen und in Prishtina eine internationale Pressekonferenz abhalten. All das kostet Geld. Geld welches wir nicht haben. Alle Redakteure von Kosova-Aktuell arbeiten ehrenamtlich. Außerdem benötigt Kosova-Aktuell ein neues Design.

 

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