Aktuelles aus Prishtinë (Pristina), Mitrovica, Prizren, Prizeren, Pejë, Pec - Historisches zu Kosova und UCK
08:14
22.09.2018

Von Ergin. E. Prof. Muhamet Kelmendi erklärte in der Zeitung "Kosova Sot", dass VV (Bewegung für Selbstbestimmung) „geplant zerstört werden sollte“. Prof. Kelmendi verwies auf die politische Herkunft von Leuten wie Shpend Ahmeti (Bürgermeister von Prishtina), Fisnik Ismaili usw. Prof. Kelmendi erklärte: „ Es ist bekannt, dass diese Leute in VV eintraten, um eigene und andere 

Interessen zu vertreten. Diese Leute wurden von Baton Haxhiu und der „ Devolli Gruppe (größter Mischkonzern Kosovas) angeleitet. Diese Leute waren einst in der Partei ORA von Veton Surroi. Dann kandidierten sie mit einer anderen Liste 2010 erfolglos gegen VV. Dann traten diese Leute in VV ein mit dem Ziel VV zu zerstören. Sie wollten Posten, um dann zu spalten und VV zu liquidieren.“ Dann verwies Prof. Kelmendi auf den „ humanitären Hintergrund“ dieser Leute. Damit meint Prof. Kelmendi ihre jahrelange Arbeit in großzügig gesponserten internationalen NGOS. Prof. Kelmendi nennt sie „gesponserte ausgebildete Kollaborateure anderer Staaten, antialbanische Spione Diese Elemente nutzten VV für Verbrechen und Korruption. Dies betrifft besonders die kommunale Führung in Prishtina,. Das erfolgte in enger Kooperation mit der Devolli- Group, sowie mit dem Chef des Senders -Klan Kosova- Baton Haxhiu. Diese Leute wollen die Vermögenswerte der Stadt Prishtina missbrauchen.“ Prof. Kelmendi forderte von VV den Rücktritt von Shpend Ahmeti anzustreben. „ Er wurde Bürgermeister auf der Basis des Engagements von VV.“

Bild Prof. Muhamed Kelmendi 

 

 

Dokumente der Redaktion

 

Zu den Hintergründen folgender Link http://kosova-aktuell.de/kommentare/3577-r-d .

 

Erklärung von Max Brym – Wir haben lange zu den Vorgängen in und um VV geschwiegen. Vielleicht zu lange. Bei den letzten Wahlen wurde VV mit mehr als 27% zur stärksten Partei in Kosova. Dann setzte eine Rücktrittswelle von Mandatsträgern ohne politische Begründung ein. Das Ganze lief wie in einem Drehbuch ab. Angegriffen wurde nur Albin Kurti persönlich. Damit sollte die Hoffnung der Massen, VV zerstört werden. Der Rücktritt des Bürgermeisters von Prishtina Shpend Ahmeti, löste bei mir eine wichtige Erinnerung aus. Mein 2014 verstorbener Freund Arbenor Dehari leitete 2013 den Wahlkampf von Shpend Ahmeti in Prishtina. Unter Zeugen erklärte er mir: „ Wir Linken hoffen, dass Shpend Ahmeti ein gutes Wahlresultat erhält, aber hoffentlich nicht gewinnt.“ Ich fragte ihn –Warum- Arbenor antwortete: „ In Wahrheit ist er ein prokapitalistischer Karrierist. Ich traue ihm nicht“. Wie Recht der junge Arbenor doch hatte. PS: Der Plan VV zu zerstören klappt nicht. Es gibt jede Menge neuer Eintritte in VV. In den Büros von VV arbeitet eine zum Teil neue Ekip, welche wie von Albin Kurti gefordert, „ die Büros zu Treffpunkten der Armen und Beleidigten macht.“

 

Max Brym